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Mecklenburg-Vorpommern

24. September 2017 | 01:46 Uhr

Falschgeld in MV : Weniger falsche Banknoten

vom

Die Zahl der „Blüten“ mit der 20 hat sich mehr als halbiert

svz.de von
erstellt am 18.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Im vergangenen Jahr sind in Mecklenburg-Vorpommern weniger falsche Euro-Banknoten entdeckt worden als 2015, der Schaden ist aber leicht gestiegen. Es seien 972 falsche Scheine gefunden worden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) gestern  mit. Das seien genau 200 weniger als 2015. Der Schaden sei allerdings um gut 400 auf 54 050 Euro gestiegen.

Am häufigsten wurden im vorigen Jahr 50-Euro-„Blüten“ aus dem Verkehr gezogen, insgesamt 586 Stück, gefolgt von 240 falschen 20-Euro-Scheinen. Deren Zahl habe sich von 507 im Vorjahr mehr als halbiert, was das LKA auf die Einführung des neuen Zwanzigers im November 2015 zurückführt. Außerdem seien 57 gefälschte 100-Euro- und 34 falsche 10-Euro-Scheine entdeckt worden. Die meisten „Blüten“ kamen laut LKA im Raum Rostock zutage. Fälschungen würden meist bei Banken, Werttransportunternehmen sowie bei der Deutschen Bundesbank und deren Filialen erkannt.

Im bundesweiten Vergleich liegt MV damit bei der Falschgeldkriminalität im mittleren Bereich, hieß es. In Deutschland seien 2016 rund 82 200 falsche Euro-Banknoten mit einem Gesamtschaden von 4,2 Millionen Euro registriert worden. Das seien 10 gefälschte Banknoten auf 10 000 Einwohner. Die Zahl der Fälschungen sei gegenüber 2015 um 14 Prozent auf 95 400 Stück gesunken. Der rückläufige Trend des Vorjahres setzt sich laut LKA in MV bislang fort. Im ersten Halbjahr 2017 wurden 40 Prozent weniger Fälschungen im Wert von 14 765 Euro registriert. Am häufigsten seien weiterhin falsche 50-Euro-Scheine im Umlauf. Urheber seien hauptsächlich organisierte Gruppen.

In geringerem Umfang würden auch Münzen gefälscht, vor allem die 2-Euro-Stücke. Die Zahl sei im vorigen Jahr um rund 30 Prozent gesunken.

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