Vogelgrippe : Weniger Eier durch Stallpflicht: Licht fehlt

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Hühnerhalter finden jetzt oft weniger Eier in den Nestern, weil ihre Tiere wegen der Vogelgrippe-Gefahr im Stall bleiben müssen.

Hühnerhalter finden jetzt oft weniger Eier in den Nestern, weil ihre Tiere wegen der Vogelgrippe-Gefahr im Stall bleiben müssen. Die Legeleistung von Hennen wird vom Licht beeinflusst, wie Elke Lembcke vom Vorstand des Geflügelwirtschaftsverbandes MV sagte. Die großen Eierproduzenten helfen daher mit künstlichem Licht nach. Optimal sind 14 Stunden Licht für Legehennen. „Dann lässt die Legeleistung nicht nach.“

Problematisch sei aber , dass die Hennen morgens vor den Klappen stehen und wie gewohnt ins Freie wollen. Einzelne Tiere seien dabei schon erdrückt worden, sagte Lembcke. Ein weiteres Problem seien Krankheiten. Im Stall steige die Infektionsgefahr.

In MV leben die meisten Legehennen in konventioneller Freilandhaltung. 2013 waren es 45,4 Prozent. Im Bundesschnitt sind es 15,7 Prozent. Die Bodenhaltung hatte im Vorjahr im Land einen Anteil von 27,8 Prozent, die Bio-Haltung von 26,7 Prozent. Im Land wirtschaften 72 Legehennenbetriebe mit jeweils mindestens 3000 Hennenplätzen. Die Betriebe hielten 2,65 Millionen Tiere. Im Mittel legte jede Henne 283 Eier. 

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