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Erfolgreich gegen Betrüger : Weniger Datenklau am Geldautomaten

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Im Kampf gegen EC-Karten-Betrüger hat das Landeskriminalamt für 2011 einen Erfolg gemeldet. Es habe weniger als zehn so genannte Skimming-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern gegeben, sagte gestern eine Sprecherin des LKA.

Frankfurt/Main | Im Kampf gegen EC-Karten-Betrüger hat das Landeskriminalamt für 2011 einen Erfolg gemeldet. Es habe weniger als zehn so genannte Skimming-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern gegeben, sagte gestern eine Sprecherin des LKA. Vorfälle gab es demnach unter anderem in Stralsund und Waren. Voriges Jahr waren es noch 27 Fälle gewesen. Massive Ermittlungen hätten Täter überführt und zum Rückgang beigetragen, so die Sprecherin.

Auch bundesweit sehen sich in diesem Jahr die Banken im Kampf gegen das Ausspähen von EC-Karten als Sieger: Die Zahl der Skimming-Fälle sei im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte zurückgegangen, die Schadenssumme um mehr als 40 Prozent gesunken, sagte Margit Schneider von der Euro Kartensysteme GmbH der deutschen Kreditwirtschaft.

2010 hatte das Bundeskriminalamt (BKA) von 3183 Angriffen auf Geldautomaten und einem Schaden von 60 Millionen Euro gesprochen. Auch das BKA rechnet in diesem Jahr mit deutlich weniger Fällen. "Wir gehen davon aus, dass die eingeführten Sicherungsmechanismen greifen", sagte eine BKA-Sprecherin. Seit Jahresbeginn werden EC-Karten in Deutschland flächendeckend über einen eingebauten Chip geprüft. Da das auch im europäischen Ausland so ist, müssen die Täter nach Russland oder Übersee ausweichen, um Kartendubletten einzusetzen. Zuvor hatte ein kurzer Trip über die Grenze gereicht.

Banken hätten daneben Störsender gegen Skimming-Module installiert, sagte Schneider. Schnelle Meldewege verhinderten zudem den Einsatz abgegriffener Daten. Von Januar bis November seien 156 000 womöglich manipulierte Girokarten gemeldet worden. In 88 Prozent der Fälle seien die betroffenen Karten so rasch gesperrt worden, dass sie den Tätern nichts nutzten. In Deutschland gibt es 97 Millionen Girokarten.

Allerdings weichen die Täter nach Beobachtung von BKA und Banken jetzt auf Fahrkartenautomaten, Tankstellen und Einkaufsmärkte aus. Erstmals seit längerem habe es seit September wieder Fälle manipulierter Kartenterminals an Ladenkassen gegeben. Von 25 bemerkten Versuchen seien aber 17 vereitelt worden.

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erstellt am 23.Dez.2011 | 07:20 Uhr

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