Justiz : Welle von Pensionierungen rollt auf MV zu

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Der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern steht ein Generationenwechsel bevor.

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27. Dezember 2017, 20:45 Uhr

In etwa zehn Jahren wird fast die Hälfte der heute rund 600 Richter und Staatsanwälte in Mecklenburg-Vorpommern in Pension sein. Ab 2021 gehen verstärkt auch Justizfachangestellte in den Ruhestand, wie das Justizministerium mitteilte.

Erste Erfolge sieht Ministerin Katy Hoffmeister (CDU) bei der Einstellung von Referendaren. Im Sommer waren es 26 junge Frauen und Männer, im Dezember 31. „So viele neue Referendare waren es zuletzt vor vier Jahren“, sagte sie. Als Grund für den höheren Zuspruch nannte die Ministerin die Imagekampagne, die sie 2016 bundesweit startete. Jeder dritte Referendar kommt aus anderen Bundesländern. Das Ministerium habe zudem mit dem Oberlandesgericht begonnen, das Referendariat als Vorbereitung auf die Zweite Juristische Staatsprüfung zu optimieren. Es gebe ein praxisorientiertes, modernes Lernprogramm für Referendare mit Modulen für Zivil- und Strafrecht.

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