Rostock : Weiter keine Spur von geflohenem Straftäter

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Die Fahndung nach einem Gewalttäter aus Rostock ist auch am vierten Tag seiner Flucht erfolglos geblieben.

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12. März 2015, 16:41 Uhr

Inzwischen sind nach Polizeiangaben vom Donnerstag knapp 110 Hinweise eingegangen, der entscheidende Hinweis fehlt aber weiter. In den vergangenen Tagen waren rund um die Uhr insgesamt rund 330 Beamte an der Suche nach dem 49 Jahre alten Mann beteiligt. Zuletzt waren noch 50 Polizisten im Einsatz, die bei ihrer Arbeit auch von Suchhunden unterstützt wurden. Der Hubschrauber wurde am Donnerstag nicht mehr eingesetzt. Am Mittwoch war der Helikopter noch lange über der Stadt zu beobachten gewesen.

Nach seiner letzten Verurteilung wegen Raubes und Körperverletzung war der Mann in den Rostocker Maßregelvollzug gekommen. Dort werden schuldunfähige oder vermindert schuldfähige Straftäter behandelt. Der 49-Jährige gilt als suchtkrank.

Der zwei Meter große und als gefährlich geltende Mann hatte am Montag einen Aufenthalt in der Rostocker HNO-Klinik zur Flucht genutzt.

Dabei hatte er die zwei Pfleger, die ihn begleiteten, nach einem Toilettengang mit einer Schere bedroht. Woher er die Schere hatte, sei derzeit nicht Thema der Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin. Solche Fragen würden nach der Ergreifung des Täters geklärt. Unklar sei auch weiter, ob er bei seiner Flucht von außen unterstützt wurde. Die Ermittler konzentrierten sich weiter auf das Umfeld des Mannes, der mehrere Jahre in Rostock gelebt hatte.

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