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FC Hansa Rostock : Weilandt lässt Hansa aufatmen

vom

Freude bei den Torschützen zum 1:0 und 2:0: Der Fußball-Drittligist hat am 3. Spieltag den SV Babelsberg 03 mit 4:1 (2:1) bezwungen. Die Rostocker überzeugten in der ersten Halbzeit und der Schlussphase der Partie.

svz.de von
erstellt am 05.Aug.2012 | 06:15 Uhr

rostock | 4:1 (2:1) schlug der FC Hansa am 3. Spieltag der 3. Fußball-Liga 2012/13 am Sonnabend vor 10 200 Zuschauern in der DKB-Arena den SV Babelsberg 03.

Die Start-Elf entsprach der von uns prognostizierten. Patrick Wolf saß seine Gelb-Rot-Sperre ab. Albrecht und Humbert, die beim 0:3 in Unterhaching ebenfalls in der Anfangsformation standen, nahmen diesmal auf der Bank Platz. Dafür kehrten Berger, Jordanov und Smetana ins Team zurück.

Den vakanten Innenverteidiger-Posten übernahm wie angekündigt Kapitän Pelzer, Blum verteidigte links. Brinkies statt Hahnel sicherte als Reserve-Keeper ab.

Nach dem "Elfmeter" die Ordnung verloren

Die Gäste setzten den ersten Akzent, als ein Schuss von Kragl haarscharf am Rostocker Tor vorbeizischte (5.).

Doch im weiteren Verlauf war es eine einseitige Partie. Die Weiß-Blauen traten gut sortiert in Erscheinung. Da hatte fast alles Hand und Fuß. Insbesondere wurden wie von Trainer Wolfgang Wolf verlangt die auf gut Glück nach vorn gedroschenen Bälle weitestgehend vermieden. Wenn mal einer "kloppte", war das Holst, und der tat’s mit Auge. Hansa wies deutlich mehr Ballbesitz auf, hatte alles unter Kontrolle und belohnte sich für den überlegenen Auftritt. Erst schlug Jordanov von der linken Seite eine exquisite Flanke, die der am hinteren Pfosten postierte Plat per Kopf zum 1:0 verwertete (13.). Wenig später fiel das 2:0: Diesmal gab der von Jordanov eingesetzte Geenen präzise herein, Smetana war der Nutznießer und traf ebenfalls mit dem Kopf passgenau ins rechte obere Eck (17.). Danach ließen es die Ostseestädter etwas ruhiger angehen, ohne auch nur in die geringste Not zu geraten - bis es nach einem Ballverlust von Plat und einer Unsauberkeit von Holst gegen Koc kurz vor der Strafraumgrenze in zentraler Position Freistoß für die Roten gab. Der, von Kreuels getreten, landete in der Mauer - da zeigte Schiedsrichter Kampka auf den Punkt: Von Holst, der am Kopf getroffen wurde, sei die Kugel Smetana an den Oberarm gesprungen. Also, beim besten Willen: Das war eine abenteuerliche Sichtweise, nie und nimmer ein Elfmeter! Auch hier übernahm Kreuels die Ausführung - nur noch 2:1 (45.). Ein Witz, dieses Pausenergebnis. Babelsberg sah bis dahin keine Sonne.

Jetzt aber machte sich auf einmal Hektik breit. Bei den Rostockern brach defensiv geradezu das Chaos aus. In der 55. Minute schien der Ausgleich gefallen zu sein: Nach einem - sehr bedenklich! - flach durch den gesamten Strafraum fegenden Freistoß war der Ball drin, zum Glück jedoch Abseits. Kurz darauf hatte Hartmann das 2:2 auf dem Fuß - und hämmerte das Gerät mit Wucht an die Latte, bevor Geenen zur Ecke bereinigen konnte (60.). Dann ballerte Groß mit der Pike flach aufs vordere Eck, Müller indes war ganz schnell unten und wehrte ab (67.). Aus einer sicheren Angelegenheit war ein einziges Gezitter geworden, Hansa schwamm ohne Ende!

Erst etwa eine Viertelstunde vor Schluss kamen die Mecklenburger wieder zu etwas Entlastung. Prompt fiel die Entscheidung. Der eingewechselte Weilandt behauptete sich geschickt im Zweikampf und zimmerte den Ball unter den Querbalken des Babelsberger Gehäuses, von wo er ins Netz sprang - 3:1 (80.). Zum Endstand traf nach Geenens Vorarbeit Leemans (84.), dessen Timing im Gegensatz zu Torwart Löhe stimmte.

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