Adventsflair mit Betonpoller : Weihnachtsmärkte werden eröffnet

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Foto: Jens Büttner

Angesichts der terroristischen Bedrohung haben die Marktbetreiber zusammen mit der Polizei an ihren Sicherheitskonzepten gefeilt. Innenminister Caffier will sich die Vorkehrungen in Rostock und Schwerin ansehen.

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27. November 2017, 06:00 Uhr

Unmittelbar nach dem Totensonntag locken von heute an die großen Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern zum Bummeln, Schauen und Kaufen. In Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Wismar und ab Dienstag auch in Stralsund werden zusammen mehr als eine Million Besucher erwartet. Der größte Weihnachtsmarkt ist mit rund 230 Buden und Fahrgeschäften der Rostocker Weihnachtsmarkt.

Nach dem Terror-Anschlag im vergangenen Jahr auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin mit zwölf Toten wird in diesem Jahr die Sicherheit besonders in den Blick genommen. Ein Lastwagen war in eine Budengasse gerast.

Die Zufahrten zum Rostocker Weihnachtsmarkt sind mit 70 großen Betonpollern gesichert worden. Auch in Neubrandenburg sind Anti-Terror-Betonpoller aufgestellt worden, um den Weberglockenmarkt zu schützen. Sie sind jeweils zwei Meter lang, einen Meter hoch und eine Tonne schwer, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Überall soll Polizei unterwegs sein - sowohl uniformiert als auch in Zivil, kündigte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) an. „Die Landespolizei wird alles dafür tun, um ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten“, sagte er. Die Menschen sollten sich nicht einschüchtern lassen. „Sie sollten aufmerksam sein, sich aber die Freude an der Vorweihnachtszeit nicht nehmen lassen“, betonte der Minister. Caffier will sich auf den Weihnachtsmärkten in Rostock und Schwerin persönlich über die Vorkehrungen informieren.

Die Betreiber des Schweriner Weihnachtsmarktes wollen unmittelbar vor der Eröffnung am Montag ihr Sicherheitskonzept vorstellen. Nach Angaben eines Sprechers soll es technische Sperren geben, um einen Anschlag mit einem Lastwagen wie in Berlin unmöglich zu machen. Die Stadtverwaltung in Stralsund hielt sich zu den Sicherheitsvorkehrungen des dortigen Marktes bedeckt. Eine Sprecherin sagte lediglich: „Je nach Erfordernis und Lage werden die zuständigen Behörden Maßnahmen ergreifen.“

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