Offensives Marketing : Wassersportmetropole baut Status aus

Urlaubermagnet: Mit seinem Angebot an Wassersportmöglichkeiten will Plau auch künftig bei Touristen punkten. Foto: Wolfram Hennies
Urlaubermagnet: Mit seinem Angebot an Wassersportmöglichkeiten will Plau auch künftig bei Touristen punkten. Foto: Wolfram Hennies

Plau will seinen Status als Wassersportmetropole ausbauen. Das wurde im Entwurf der Tourismuskonzeption festgehalten. Plau am See ist als Zielort für den maritimen Tourismus auf Bootsmessen zu bewerben.

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22. Mai 2012, 10:12 Uhr

Plau am See | Plau will seinen Status als Wassersportmetropole ausbauen. Das ist nun im neuen Entwurf der Tourismuskonzeption festgehalten worden. Plau am See ist als Zielort für den maritimen Tourismus regelmäßig auf Bootsmessen in den wichtigen Quellregionen Düsseldorf, Hamburg und Berlin zu bewerben. Dies kann durch Beteiligungen der Tourist-Info an Messeständen des Tourismusverbandes MV realisiert werden.

Im Vordergrund stehen die Funktionalität und das dauerhafte Erhalten des Niveaus der geschaffenen Anlagen in Plau. Deren Bewirtschaftung soll in der Bootssaison (April bis Oktober) auf effektive Art und Weise gewährleistet werden. Dabei soll der Bereich Strandstraße tagsüber für Boote als Stundenlieger eingerichtet und ausgewiesen werden, um damit eine Belebung des Marktes, der Geschäfte in der Innenstadt sowie der Gastronomie zu fördern.

Eine Kennzeichnung des Wasserwanderrastplatzes mit seinen Serviceangeboten (Kennzeichnung "Gelbe Welle") wird angestrebt, damit die Wasserwanderer eine deutliche Unterscheidung der verschiedenen Liegemöglichkeiten im Stadtgebiet haben. Die "Gelbe Welle" ist das weithin sichtbare Symbol für Gastlichkeit und Service. Es zeigt, wo Wassertouristen bei ihren Bootstouren anlegen und welchen Service und welche Sehenswürdigkeiten sie dort erwarten können. Die Plauer Wassersportvereine müssen bei der Organisation und Durchführung nationaler und internationaler Wettbewerbe außerhalb der Kernsaison als bedeutenden Träger des Marketings für den Wassertourismus (z. B. durch Bereitstellung von Infrastruktur) unterstützt werden. Das gilt auch für Event-Veranstaltungen auf dem Wasser. Für die wassersportlichen Aktivitäten der Touristen am und auf dem Plauer See bleibt die Erhaltung und der Ausbau der Sicherheit eine ständige Aufgabe. In Zusammenarbeit mit dem Land, dem Landkreis und der Stadt soll Einfluss darauf genommen werden, dass die volle Funktionsfähigkeit der Wasserwacht des DRK gewährleistet bleibt, die Station der Wasserschutzpolizei bedarfsgerecht besetzt ist und das effektive Zusammenwirken von Rettungs- und Bergungskräften bei Unfällen gesichert wird.

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