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Mecklenburg-Vorpommern

23. November 2017 | 21:39 Uhr

Verkehrsunfall : Wasserbüffel demoliert Auto

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Herde bricht aus einer Koppel aus – Wurden die Tiere von Wölfen gehetzt?

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 21:07 Uhr

Eine Herde Wasserbüffel ist am Sonntagabend in Vorpommern von einer Weide ausgebrochen und hat einen Unfall auf der Bundesstraße 105 bei Mesekenhagen (Kreis Vorpommern-Greifswald) verursacht.

Wie ein Polizeisprecher in Anklam gestern sagte, wurde ein Auto dabei völlig demoliert, der Fahrer sei mit dem Schrecken davongekommen. Der Wasserbüffel – etwa so groß wie eine ausgewachsene Kuh – überlebte den Zusammenprall nicht und musste von der Feuerwehr und dem Besitzer abtransportiert werden, wie Wehrführer Willi Bernstein sagte. Nur mit viel Glück entgingen andere Autofahrer einem Zusammenprall mit weiteren Büffeln, die die Straße kreuzten. Die Herde von bislang sieben Wasserbüffeln hält ein Landwirt, um die sehr nassen Schilfwiesen bei Karrendorf abzuweiden.

„Die Tiere sind normalerweise mit Weidezaun gesichert, aber sie werden immer wieder von freilaufenden Hunden aufgescheucht und brechen dann aus“, sagte der Wehrführer. Diesmal seien zwei Tiere zurück zum Bauernhof gelaufen, die anderen fünf aber fast zehn Kilometer bis Mesekenhagen.

Irgendetwas müsse sie gescheucht haben, denn sonst kehrten alle Büffel eher zum Hof zurück. Nach dem Unfall seien die anderen Wasserbüffel inzwischen gefunden worden.

Der Schaden am Auto wurde mit rund 18 000 Euro angegeben. In der Region hatte im Mai 2013 ein Wolf elf Schafe gerissen. Das hatten Gen-Untersuchungen des Schweriner Agrarministeriums bestätigt.
 

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