Was wirklich zählt

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07. Februar 2020, 15:43 Uhr

Die CDU-Basis muss sich entscheiden: ganz jung gegen jung, erzkonservativ gegen konservativ, Juristin gegen Juristen. Sie kann sich auch entscheiden zwischen: Mann und Frau, zwischen eloquentem, flapsigem Rhetoriker und unterkühlter rationaler Dame, zwischen Vorpommer und Mecklenburgerin. Die Basis muss sich nach der bislang geltenden parteiinternen Arithmetik aber vor allem entscheiden zwischen: Schwesig-Besieger oder Schwesig-Opfer. Da fällt die Wahl nicht leicht, aber zumindest ist es gut, dass es in der Landes-CDU überhaupt eine gibt.

Hinter den Kulissen werden schon die Messer gewetzt, geht es um Hausmacht, die der eine angeblich hat und der andere nicht, geht es um den Einfluss von Ost und West im Landesverband, geht es um Posten, die nach einem möglichst glanzvollem Siege an die Unterstützer vergeben werden sollen.

Entsprechend nichtssagend-vorsichtig hören sich deshalb auch die ersten Stellungnahmen der beiden so hoffnungsfrohen Kandidaten an. In Zeiten wie diesen sind aber klare Worte gefragt. Vielleicht sollten Parteibasis und Wähler ganz einfach nach diesem Kriterium urteilen.

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