zur Navigation springen

Wirtschaft und Politik im Gespräch : Was bringt Energiewende für MV?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mecklenburg-Vorpommern ist Vorreiter bei den erneuerbaren Energien.

von
erstellt am 30.Sep.2014 | 20:55 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern ist Vorreiter bei den erneuerbaren Energien. 2015 wird hier im Lande mehr Strom aus regenerativen Quellen gewonnen, als verbraucht werden kann. Was hat das für Auswirkungen? Welche Chancen, welche Risiken und welche Perspektiven eröffnet diese Entwicklung? Das wurde gestern Nachmittag in einer Podiumsdiskussion erörtert, zu der das medienhaus:nord und TV Schwerin gemeinsam ins SVZ-Verlagshaus eingeladen hatten. Chefredakteur Michael Seidel und Lokalfernsehmacher Thomas Böhm befragten Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel, den Vorstandsvorsitzenden der E.DIS AG Bernd Dubberstein, den Geschäftsführer der Firma Windprojekt Carlo Schmidt und Schwerins Stadtwerke-Chef Dr. Josef Wolf.

Pegel betonte, wer die Energiewende wolle, müsse auch Windkraftanlagen akzeptieren. Langzeitbefragungen zu Offshore-Anlagen würden eine hohe Akzeptanz bei Touristen belegen. Auf Fragen aus dem Publikum sagte er, dass ein günstigerer Stromtarif für unser Land rechtlich nicht machbar sei. Dubberstein berichtete, dass der Ausbau der Stromautobahnen gut vorankomme, jetzt aber auch in die dezentralen Netze investiert werden müsse. Schmidt sagte, dass die Akzeptanz für Windmühlen wachse, wenn die Bürger der Region mit eingebunden würden. Wolf unterstrich die hohe Versorgungssicherheit für die Schweriner. Er erklärte, dass Heizwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung mittelfristig eine gute Alternative blieben, weil Energiespeicherung nach derzeitigem Stand vorerst nicht effizient gelinge.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen