Bundestagswahl : Wahlkampf in MV mit Zwischenfällen

Randale, Beleidigungen und Angriffe: Die Parteien im Land werden im Wahlkampf zur Zielscheibe.

svz.de von
03. September 2017, 13:21 Uhr

Im Bundestagswahlkampf häufen sich in Mecklenburg-Vorpommern die Zwischenfälle. Nach einem Angriff auf einen Wahlkampfstand der AfD in Greifswald am Samstag ermittelt die Polizei gegen vier junge Männer wegen Sachbeschädigung, Diebstahls, Bedrohung und Beleidigung. Den 18- bis 28-Jährigen wurde das Betreten der Greifswalder Innenstadt für den Rest des Tages verboten, wie die Polizei mitteilte. Die Angreifer sollen bei ihrer Attacke Informations- und Werbematerial beschädigt und entwendet haben. Der Verantwortliche des Infostandes soll außerdem mit einer Flüssigkeit bespritzt und beleidigt worden sein.

In Wismar fasste die Polizei in der Nacht zum Sonntag zwei junge Frauen und einen 27-jährigen Mann, die Wahlplakate beschädigt haben sollen. Nach Angaben der Beamten wurden in der Hansestadt allein in der Nacht mehr als 80 Wahlplakate verschiedener Parteien beschädigt.

In Stralsund ertappte die Polizei fünf junge Leute im Alter von 17 bis 21 Jahren beim Herunterreißen von Wahlplakaten. Bei der Festnahme rief einer von ihnen „Heil Hitler“. In der Nacht wurden in Stralsund den Angaben zufolge mehr als 20 Wahlplakate beschädigt.

>> Alles rund um die Bundestagswahl lesen Sie in unserem Dossier

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