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Vorfall auf der A20 : Vorwurf: Steinwurf auf Transporter vorgetäuscht

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Ein Steinwurf auf einen Transporter auf der A20 nahe Grischow sorgte für Schlagzeilen. Doch es gibt Zweifel. War alles nur eine Lüge?

svz.de von
erstellt am 07.Mär.2017 | 10:51 Uhr

Der Steinwurf auf die Frontscheibe eines Kleintransporters auf der Autobahn 20, der im Dezember 2016 für Schlagzeilen sorgte, soll vorgetäuscht worden sein. Die Ermittlungen ergaben, dass der 24 Jahre alte Fahrer vermutlich selbst den Stein damals an einer Brücke bei Grischow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) geworfen habe, wie die Polizei in Neubrandenburg am Dienstag mitteilte. Das hätten Untersuchungen ergeben, und er habe sich in Widersprüche verwickelt. Über mögliche Motive machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Nun wird gegen den Mann wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Er sei bereits vernommen worden, habe aber keine Angaben dazu gemacht. Der Transporterfahrer hatte Anfang Dezember bei Dunkelheit und dichtem Nebel selbst die Polizei gerufen. Er stand auf der Autobahn 20 Lübeck-Stettin an einer Straßenbrücke über die Autobahn bei Grischow.

Die Scheibe riss damals, aber ging nicht entzwei, auch der Stein wurde gefunden. Der 24-jährige Mann hatte sich wegen eines angeblichen Schocks behandeln lassen. Er war mit dem Transporter aus dem Altkreis Demmin war von Norden in Richtung Uckermark unterwegs.

Der Schaden am Fahrzeug wurde mit rund 1000 Euro angegeben.

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