Wetter in MV : Vorsicht: Glatteis!

Vereiste Straßen machen Autofahrern nicht nur wie hier in Gadebusch zu schaffen.
Vereiste Straßen machen Autofahrern nicht nur wie hier in Gadebusch zu schaffen.

Deutscher Wetterdienst warnt auch in den kommenden Tagen vor rutschigen Straßen

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05. März 2018, 20:45 Uhr

Es bleibt rutschig in Mecklenburg-Vorpommern. Der Deutsche Wetterdienst warnt auch in den kommenden Tagen vor glatten Fahrbahnen und Wegen. Die Temperaturen sinken nachts weiterhin unter null Grad. Eltern müssen mit Einschränkungen bei der Schülerbeförderung rechnen.

Regen am frühen Morgen hatte die Straßen im Land am Montag mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Infolge dessen kam es in Westmecklenburg bis mittags zu insgesamt zwölf Unfällen. In Parchim wurde eine Autofahrerin leicht verletzt, teilt die Polizeidirektion Rostock mit. „Bedenkt man, dass es in der Nacht Eisregen gab, ist die Zahl nicht so gravierend“, so ein Sprecher. Im Osten des Landes gab es gar keine wetterbedingten Unfälle. Die meisten Fahrer hätten sich auf glatte Straßen eingestellt. Dennoch appelliert die Polizei weiterhin zur Vorsicht.

Vor allem in schattigen Bereichen könne es in den kommenden Tagen noch sehr glatt sein, warnt auch der Wetterdienst. Das beträfe im Besonderen Nebenstraßen, Rad- sowie Fußwege. Auch in der Nacht zu morgen soll es regnen und schneien, warnt der Wetterdienst: „Die Nächte sind auf jeden Fall bis Ende der Woche frostgefährdet.“

Die Witterung führte bereits gestern zu Einschränkungen bei der Schülerbeförderung. So entschieden beispielsweise die Busbetriebe des Landkreises Ludwigslust-Parchim, den Busverkehr für die Schüler gar nicht erst aufzunehmen. Eltern und Schulen wurden informiert. Kinder und Jugendliche, die ihre Schule wegen widriger Witterungsverhältnisse nicht erreichen können, sind grundsätzlich entschuldigt, teilt das Bildungsministerium in Schwerin mit. Die Bildungseinrichtungen seien grundsätzlich geöffnet und der Unterricht fände statt. Die Entscheidung, ob ein Kind bei diesem Wetter zur Schule muss, liegt letztendlich bei den Eltern.

ADAC-Ratgeber: So fahren Sie sicher im Winter

  • Auto von Eis und Schnee befreien: Ein Guckloch freizukratzen, reicht nicht. Das komplette Fahrzeug – samt Scheinwerfern, Motorhaube und Dach – sollte vor Fahrtantritt schneefrei und eisfrei sein.
  • Motor aus: Den Motor nicht warmlaufen lassen. Denn nicht nur der Spritverbrauch steigt enorm an, es belastet auch die Umwelt, und das Risiko eines Motorschadens steigt erheblich. Zudem kann es ein Bußgeld in Höhe von zehn Euro nach sich ziehen.
  • Wenn man doch rutscht: Kommt das Fahrzeug ins Schleudern, auskuppeln und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken. Reagiert das es nicht, hilft nur noch eine Vollbremsung. Angepasste Geschwindigkeit und genügend Abstand minimieren die Unfallgefahr.
  • Rechtzeitig tanken: Gerade im Winter sollte immer eine Reserve im Tank sein, um bei überraschend stockendem Verkehr nicht nur weiterfahren zu können, sondern auch, um die Kälte zu überstehen.
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