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Mecklenburg-Vorpommern

11. Dezember 2017 | 14:32 Uhr

Service : Vorsicht beim Drachensteigen

vom

Energieversorger Wemag weist auf Gefahren durch Hochspannungsleitungen hin

svz.de von
erstellt am 27.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Sonniges Wetter und leichter Wind: Das Herbstwetter bietet die idealen Voraussetzungen, um Drachen steigen zu lassen. Aber Vorsicht: Bäume, Oberleitungen von Straßenbahnen, Freileitungen oder Strommasten bereiten dem herbstlichen Vergnügen nicht selten ein unschönes Ende. Gerät der Drachen in eine Freileitung, kann dies für den Drachenlenker lebensgefährlich sein.

Im Interesse der eigenen Sicherheit sollten große und kleine Drachenfreunde diese Regeln beachten:

  • Halten Sie einen Mindestabstand von 600 Metern zu Strommasten und Leitungen ein. Von Freileitungen kann elektrische Spannung auf die Drachenschnur überspringen – mit möglicherweise tödlichen Folgen. Berühren Sie niemals abgerissene Leitungen und nähern Sie sich ihnen auch nicht. Verständigen Sie am besten die Polizei oder Feuerwehr.
  • Verzichten Sie auf lange Drachenschweife, da sie sich in elektrischen Leitungen und Antennen verheddern können.
  • Sollte sich ein Drachen in einer Freileitung verfangen, lassen Sie sofort los! Unternehmen Sie auf keinen Fall selbst Versuche, den Drachen zu befreien. Es besteht Lebensgefahr!
  • Lassen Sie niemals bei Gewitter einen Drachen steigen. Feuchte und nasse Kunststoffschnüre leiten den Blitz zum Drachenhalter. Bei nahendem Gewitter daher den Drachen sofort einholen.
  • Drachen dürfen maximal 100 Meter hoch steigen. Verwenden Sie eine Leine, die kürzer als 100 Meter ist.

Wir wünschen Ihnen ein sicheres und ungetrübtes Herbstvergnügen!

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