Mecklenburg-Vorpommern : Vorschulkinder und Sozialfälle sollen zuerst in die Kita

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Zu welchem Zeitpunkt die einzelnen Stufen der Kita-Öffnung erfolgen, soll in Ländern und Kommunen entschieden werden

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27. April 2020, 16:47 Uhr

Bei der stufenweisen Öffnung der Kitas wollen die Familienminister der Länder zuerst Vorschulkinder sowie Kinder in schwierigen Familiensituationen, in beengten Wohnverhältnissen sowie mit besonderem Förderbedarf zurückkehren lassen. „Bei den Eltern sollen die Belastungssituationen von Alleinerziehenden noch stärker als bisher in den Blick genommen werden“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Familienministerin Stefanie Drese (SPD) am Montag nach einer Schaltkonferenz mit ihren Länderkollegen der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr Berufe gelten als systemrelevant

Zu welchem Zeitpunkt die einzelnen Stufen der Kita-Öffnung erfolgen, soll in Ländern und Kommunen entschieden werden - und nicht bundesweit einheitlich, sagte Drese. In Mecklenburg-Vorpommern ist am Montag die Notbetreuung in den Kitas deutlich ausgeweitet worden.

Mehr Berufe gelten nun als systemrelevant. Zudem muss nur noch ein Elternteil in einem solchen Beruf arbeiten. Die Behörden gehen davon aus, dass jetzt bis zu 25 Prozent der Kita-Kinder wieder in die Kita gehen. Bislang waren es rund 4 Prozent gewesen.

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