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Renten : Volkssolidarität pocht auf gleiche Renten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Keine Unterschiede mehr zwischen Ost und West – und das so schnell wie möglich, fordert der Sozialverband.

Der ostdeutsche Sozialverband Volkssolidarität hat die Bundesregierung aufgerufen, möglichst schnell gleiche Rentenhöhen in Ost und West zu ermöglichen. „Der mehrheitlich vom Bundesrat verabschiedete Beschluss zur Rentenangleichung Ost-West darf von der Bundesregierung nicht ignoriert werden“, sagte Präsident Wolfram Friedersdorff gestern in Berlin. Sein Verband unterstütze daher die Forderung der Bundesländer nach einer Teilangleichung der Ost- an die Westrenten im kommenden Jahr.

Um das im Koalitionsvertrag fixierte Ziel, mit dem Auslaufen des Solidarpakts II Ende 2019 auch die Rentenangleichung Ost abzuschließen, sei in diesem Jahr eine gesetzliche Regelung dringend notwendig, betonte Friedersdorff: „Nur so wird es möglich, dieses Ziel zu erreichen.“ Der Bundesrat hat am 29. Januar auf Initiative von Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern einen Beschluss zur Rentenangleichung gefasst.

Der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg erwiderte: „Ich stelle mir ernsthaft die Frage, ob der Bundesvorsitzende der Volkssolidarität das Gesamtwohl der Bürger in Ostdeutschland und damit auch in Mecklenburg-Vorpommern im Blick hat. Eine vorzeitige Rentenangleichung würde einen Wegfall bzw. die Verringerung der derzeitigen Hochwertung der ostdeutschen Einkommen bedeuten und der gegenwärtige Lohnabstand in den zukünftigen Renten würde im Osten verfestigt und Altersarmut befördert.“

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