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Nordosten : Viertel der Streusalz-Menge ist verbraucht

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Der Salzverbrauch auf den Straßen hält sich in diesem Winter bisher in Grenzen. Das ist gut für die Kassen und für die Alleebäume. Vor einem Jahr war schon drei- bis viermal so viel Salz wie in diesem Januar gestreut worden.

In diesem Winter sind auf Straßen und Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern bisher rund 8500 Tonnen Salz gestreut worden. Das teilte das Verkehrsministerium in Schwerin am Donnerstag mit. Damit ist etwa ein Viertel der im Herbst eingelagerten 34 750 Tonnen verbraucht. Allein die sieben Autobahnmeistereien verwendeten trotz der lange Zeit milden Temperaturen 3000 Tonnen Auftausalz. Im vorigen Jahr waren es Mitte Januar schon mehr als dreimal soviel, nämlich rund 10 000 Tonnen, sagte eine Sprecherin.

Ein Großteil des Salzes wurde erst seit dem Wintereinbruch zu Wochenbeginn gebraucht. So streute das Straßenbauamt Güstrow von den bislang rund 1500 Tonnen Streusalz in diesem Winter fast die Hälfte - 675 Tonnen - in dieser Woche. 2013 war um diese Zeit bereits mehr als viermal so viel Salz, 6500 Tonnen, auf die Straßen gebracht worden.

Im vergangenen extrem langen Winter 2012/2013 waren im Land 89 000 Tonnen Salz verbraucht worden. Zum Räumen und Streuen stehen früheren Angaben zufolge 150 landeseigene Winterdienstfahrzeuge bereit, weitere 180 Fahrzeuge seien vertraglich gebunden. Die Autobahn- und Straßenmeistereien des Landes betreuen 530 Kilometer Autobahn, 2000 Kilometer Bundesstraßen, 3300 Kilometer Landesstraßen und 1200 Kilometer Kreisstraßen.

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erstellt am 23.Jan.2014 | 12:11 Uhr

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