13. Herbstempfang von SVZ, SHZ und NOZ : Video: Medien laden zum Berliner Gespräch

SVZ-Chefredakteur Michael Seidel im Gespräch mit dem Innenminister von MV, Lorenz Caffier.
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SVZ-Chefredakteur Michael Seidel im Gespräch mit dem Innenminister von MV, Lorenz Caffier.

Innenminister Lorenz Caffier in Berlin: Beim 13. Herbstempfang der NOZ Medien gab es Gespräche über Landes- und Parteigrenzen hinweg.

svz.de von
22. November 2018, 20:40 Uhr

Etwa 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tauschten sich auf Einladung unseres Medienverbundes gestern in der Landesvertretung von Schleswig-Holstein und Niedersachsen aus.

Auch die Hausherren und Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) und Stephan Weil (SPD) schauten vorbei. Daneben kamen zahlreiche Bundes- und Landespolitiker sowie Verbandsvertreter aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zusammen - darunter auch der Innenminister von MV, Lorenz Caffier. Die drei Bundesländer bilden das Hauptverbreitungsgebiet der Zeitungen der Verlagshäuser NOZ Medien und mh:n Medien, darunter auch die SVZ. Von Seiten der Bundesregierung nahmen Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) und Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) teil.

In lockerer Atmosphäre und in Sichtweite der Reichstagskuppel blickten die Gäste auf die Streitthemen der vergangenen Monate zurück. Etwa die Affäre um Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen oder die Auseinandersetzungen zwischen CDU und CSU, die die noch junge Regierung beinah zerbrechen ließ. Auch die Diesel-Problematik samt Fahrverboten war Thema.

NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke (4. v. l.) und SVZ-Chefredakteur Michael Seidel (4.v.r.) beim Empfang der NOZ Medien.
Michael Gründel

NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke (4. v. l.) und SVZ-Chefredakteur Michael Seidel (4.v.r.) beim Empfang der NOZ Medien.

In Sichtweite des Reichstages

Aber der Blick richtete sich auch nach vorne. Wie geht es weiter im politischen Berlin? Mit dem angekündigten Rückzug Merkels von der Spitze der CDU deuten sich große Umbrüche an. Ein Gast des vergangenen Jahres konnte sich aus diesem Grund nicht an den Unterhaltungen auf dem 13. Herbstempfang beteiligen, war aber dafür selbst Thema vieler Gespräche: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er warb zeitgleich in Halle an der Saale vor Unionsmitgliedern für sich als Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz.

Aus gleichem Grund waren Annegret Kamp-Karrenbauer und Friedrich Merz verhindert. Wer die Nase vorne hat? Eine klare Tendenz für einen der Bewerber war bei den Gesprächen auf dem NOZ-Empfang nicht herauszuhören.

Beim Empfang der NOZ Medien ist viel los.
Michael Gründel

Beim Empfang der NOZ Medien ist viel los.

"Unverstellter Blick wichtiger denn je"

NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke erinnerte an die wichtige Rolle des Journalismus. Die Neue Osnabrücker Zeitung und ihre Partner seien mit ihrer Politikredaktion so breit aufgestellt, dass sie jedes Themenfeld – auch vermeintliche Nischen – abdecken könnten. „Sei es klassisch in unseren vielen Printausgaben oder digital gesteuert über unsere Hamburger Digitalredaktion“, so der Chefredakteur.

Die nahe Begleitung der Berliner Politik sei dabei ebenso wichtig wie der kritische Blick von außen, „aus den Lebensräumen unserer Leser auf das Geschehen. Und dieser unverstellte Blick ist wichtiger denn je.“ Der Journalismus müsse Pro und Contra zulassen, er müsse aber auch jedes Statement hinterfragen, so Geisenhanslüke. „Die journalistische Qualität unserer Produkte ist das Maß aller Dinge.“ Ein Impuls für die weiteren Unterhaltungen abseits des zuweilen hektischen Arbeitsalltags von Politikern, Verbandsvertretern und eben auch Journalisten.

Susanne Porsche und Droothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung. Herbstempfang von NOZ und mh:n Medien in Berlin.
Michael Gründel

Susanne Porsche und Droothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung. Herbstempfang von NOZ und mh:n Medien in Berlin.

Über den Impuls des Chefredakteurs tauschten sich aus der Bundespolitik unter anderem SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und Michael Grosse-Brömer, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Bundestagsfraktion, aus. Auch FDP-Chef Christian Lindner und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki schauten vorbei.

Von Seiten der Verbände schauten beispielsweise Polizeigewerkschafter Rainer Wendt, Sozialverbandspräsident Adolf Bauer sowie Tafel-Chef Jochen Brühl vorbei.

Treffen in Berlin: Der frühere DRK-Präsident und Ex-Innenminister Rudolf Seiters, niedersächsischer Innenminister Boris Pistorius  und Bundesjustizministerin Katarina Barley (v.l.) beim 13. NOZ-Herbstempfang. Foto: StaudtTreffen in Berlin: Der frühere DRK-Präsident und Ex-Innenminister Rudolf Seiters, niedersächsischer Innenminister Boris Pistorius  und Bundesjustizministerin Katarina Barley (v.l.) beim 13. NOZ-Herbstempfang.
Staudt

Treffen in Berlin: Der frühere DRK-Präsident und Ex-Innenminister Rudolf Seiters, niedersächsischer Innenminister Boris Pistorius  und Bundesjustizministerin Katarina Barley (v.l.) beim 13. NOZ-Herbstempfang. Foto: StaudtTreffen in Berlin: Der frühere DRK-Präsident und Ex-Innenminister Rudolf Seiters, niedersächsischer Innenminister Boris Pistorius  und Bundesjustizministerin Katarina Barley (v.l.) beim 13. NOZ-Herbstempfang.

SVZ und die Mediengruppe NOZ

Seit Sommer 2016 gehört unsere Zeitung zur Verlagsgruppe NOZ Medien. Mutterhaus dieser zehntgrößten Zeitungsgruppe Deutschlands ist die „Neue Osnabrücker Zeitung“.   Zur NOZ-Medien-Familie gehören nun mehr als 30 Tageszeitungstitel, darunter auch die  „Schweriner Volkszeitung“ (SVZ). Hinzu kommt ein breites Portfolio an Wochenzeitungen, Magazinen und vor allem digitalen Angeboten.

Die Tageszeitungstitel arbeiten bei den überregionalen Themen seit Anfang November in einer Gemeinschaftsredaktion  über die Verbreitungsgebiete in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinweg zusammen.  Das Berliner Büro der NOZ versorgt alle Titel der Gruppe mit Nachrichten, Hintergrundberichten und Interviews aus der Bundeshauptstadt. Die kollegiale Kooperation bietet  Zugang zu einem deutlich größeren Korrespondenten- und Autorenpool.

Dank der Zusammenarbeit wird in die Redaktionen investiert. So baut die SVZ  die landespolitische Berichterstattung deutlich aus.   Desweiteren  entsteht gerade eine gemeinsame digitale Zentralredaktion sowie eine Forschungs- und Entwicklungs-Einheit in der Medienstadt Hamburg, die für alle Verlage der Gruppe digitale Inhalte und Geschäftsmodelle entwickeln wird. Zudem wachsen die digitalen Redaktionen an den einzelnen Verlagsstandorten, auch in Schwerin.

Zusammen erreichen die Zeitungen der NOZ Medien Gruppe täglich rund 2,5 Millionen Leser. Über 3000 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Zeitungen der Mediengruppe erreichen 2,5 Millionen Leser täglich. Die gemeinsame Auflage liegt bei einer Million Exemplaren.

msei/ew

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