Millionenschaden auf Rügen : Video: Flammeninferno in Ferieninsel-Restaurant

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Großbrand in Schwarbe auf Rügen. Foto: Ebel

Ein reetgedecktes Haus mit sechs Ferienwohnungen und einer Gaststätte brennt bis auf die Grundmauern nieder. Es entsteht ein Sachschaden von rund einer Million Euro.

svz.de von
05. April 2017, 21:29 Uhr

In Schwarbe bei Altenkirchen auf der Insel Rügen kämpfte in der Nacht ein Großaufgebot von Rettungskräften gegen einen Großbrand an. Unzählige Feuerwehren aus der gesamten Region waren seit der Erstalarmierung kurz vor 18 Uhr im Einsatz. Eine Mieterin einer Ferienwohnung hatte Brandgeruch gemeldet. Sechs Personen, die sich in den Haus aufgehalten hatten, konnten unverletzt ins Freie gelangen. Unter ihnen befand sich auch ein Säugling. Zwei der Ferienwohnungen seien belegt gewesen, allerdings sei eine Familie zum Brandzeitpunkt nicht im Hause gewesen, so eine Polizeisprecherin.

Das Feuer konnte trotz unermüdlichem Einsatz der 120 Kameraden aus Altenkirchen, Putgarten, Wiek, Dranske, Breege, Glowe, Sassnitz, Sagard und Bergennicht unter Kontrolle gebracht werden und drohte auf weitere Gebäude überzugreifen. Das Haus konnte nicht gerettet werden - der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf eine Million Euro.  Ersten Informationen zufolge verblieb einzig die Freiwillige Feuerwehr Binz am Standort, um anderweitige Einsätze absichern zu können. Die Kameraden waren bis tief in die Nacht im Einsatz.

Nach ersten Ermittlungen ist der Brand im Bereich eines Kamins in einer Ferienwohnung ausgebrochen. Es bestehe die Möglichkeit eines technischen Defekts oder der fahrlässigen Brandstiftung, sagte eine Polizeisprecherin. Auffrischender Wind erschwerte die Löscharbeiten zusätzlich. Durch den Sturm mussten die Löscharbeiten kurzzeitig unterbrochen werden. Das Feuer war noch in 15 Kilometer Entfernung deutlich sichtbar. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes wurden vom Kriminalkommissariat Stralsund übernommen.

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