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Insel Usedom : Versunkener Bagger noch nicht geborgen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Bergung des vor der Insel Usedom im Wasser versunkenen Kettenbaggers dauert länger als zunächst gedacht – am Donnerstag geht es weiter

Die Bergung des vor der Insel Usedom im Wasser versunkenen Kettenbaggers dauert länger als zunächst gedacht. „Wir werden den Bagger erst heute rausholen können“, sagte der Geschäftsführer der betroffenen Firma, Armin Görs. Um das Herausheben der 24 Tonnen schweren Maschine optimal vorzubereiten, muss eine 100 Meter lange Baustraße aus Betonplatten in das Achterwasser verlegt werden. Davon habe man gestern erst zwei Drittel geschafft.

Das Tiefbaugerät liegt mehr als 100 Meter vor dem Hafen von Loddin (Kreis Vorpommern-Greifswald) in dem rund einen Meter tiefen Wasser zwischen dem Festland und der Insel. Der Bagger war am Freitag beim Arbeiten in der Fahrrinne auf eine im Wasser unsichtbare Moorlinse – einen moorigen, weichen Boden – gefahren und eingesunken. Das Großgerät ragt seitdem nur noch teilweise aus dem Wasser heraus. Der Fahrer konnte den Bagger noch ausschalten und verlassen, bevor die Maschine versank.

„Das Gute ist: Taucher konnten die Seile schon an dem Unglücksbagger befestigen“, sagte Bauleiter Ulf Ehlert. „Für den letzten Akt der Bergung haben wir einen Bergepanzer geholt“, erklärte Görs. Er rechne frühestens ab heute Mittag mit dem ersten Hebeversuch. Diese Art von Militärgerät kann mit  einer  speziellen Winde  bis  zu 90 Tonnen schwere Geräte heben. Die Zugkraft des Bergepanzers soll auf der Baustraße zudem noch mit weiteren Baggern und Radladern verstärkt werden. Der Bagger wurde zudem von Tauchern schon von Spülsand befreit.

Mindestens 20 bis 30 Schaulustige verfolgen die Arbeiten derzeit aus sicherem Abstand.

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