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Hafen von Loddin : Versunkener Bagger: Bergung per Panzer

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Mit schwerer Technik soll heute vor der Insel Usedom ein im Wasser versunkener Kettenbagger geborgen werden.

svz.de von
erstellt am 25.Feb.2015 | 10:04 Uhr

Taucher der Feuerwehr und Bergungsspezialisten haben in Loddin (Kreis Vorpommern-Greifswald) mit letzten Vorbereitungen zur Bergung eines schweren Kettenbaggers begonnen. Das 24 Tonnen schwere Tiefbaugerät liegt mehr als 100 Meter vom Hafen entfernt im  Achterwasser. Der Bagger war am Freitag beim Arbeiten auf eine im Wasser unsichtbare Moorlinse gefahren und eingesunken, sagte der Geschäftsführer der betroffenen Firma, Armin Görs. Das Großgerät ragt seitdem nur noch teilweise aus dem Wasser heraus. Der Fahrer konnte den Bagger noch ausschalten und verlassen, bevor die Maschine versank.

"Die Bergung wird sehr schwierig werden", sagte der Leiter der Wasserschutzpolizei in Wolgast, Jens Mattutat. "Wenn ein Bagger an Land im Moor einsinkt, ist das schon kompliziert." Die betroffene Firma hat schon spezielle Baggermatten ausgelegt, einen Schwimmponton bestellt und auch einen Bergepanzer anrücken lassen. Taucher sollen den tonnenschweren Bagger heute unter Wasser an einer Winde befestigen.

Der Bagger soll vom Ponton aus vom Spülsand befreit und dann per Winde und Bergepanzer an Land befördert werden. Ob die technisch aufwendige Bergung am Mittwoch noch abgeschlossen werden kann, sei aber ungewiss, sagte Armin Görs. Mehrere Versuche, den Bagger herauszuholen, sind aber bereits gescheitert. Eine Gefahr für die Umwelt besteht nach Angaben der Wasserschutzpolizei bisher nicht.

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