Zahrensdorf : Verstopfte Straßeneinläufe zu den Gullys nerven

Er werde in letzter Zeit häufig gefragt, wer für die Reinigung der Straßeneinläufe zu den Gullys in Zahrensdorf und Tempzin verantwortlich sei, sagt Zahrensdorfs Bürgermeister Alfred Nuklies.

svz.de von
16. Juli 2012, 10:05 Uhr

Zahrensdorf | Er werde in letzter Zeit häufig gefragt, wer für die Reinigung der Straßeneinläufe zu den Gullys in Zahrensdorf und Tempzin verantwortlich sei, sagt Zahrensdorfs Bürgermeister Alfred Nuklies.

Hintergrund: Durch die vielen starken Regengüsse in den vergangenen Wochen läuft viel Wasser in kurzer Zeit die Straße entlang und nimmt auch Laub, Stroh, Zigarettenkippen oder von den befestigten Straßen Kies mit sich. Wenn sich dieser Unrat dann vor einem Gully sammelt, kann es schnell passieren, dass mal kein Wasser mehr dort hineinlaufen kann.

Wer für was innerhalb der Straßenreinigung zuständig ist, haben die Gemeinde- bzw. Stadtvertreter in der gleichnamigen Satzung festgeschrieben. In Zahrensdorf - wie übrigens in allen Gemeinden im Amt Sternberger Seenlandschaft außer Sternberg und Brüel - wurden die Reinigungsarbeiten auf die Grundstückseigentümer übertragen, heißt es im Sternberger Bürgerbüro auf SVZ-Nachfrage. Dafür werden von ihnen dann auch keine extra Kehrgebühren erhoben - wie es in Sternberg und Brüel der Fall ist.

Der Zahrensdorfer Bürgermeister vermutet, dass viele Grundstückseigner gar nicht wissen, welche Pflichten sich aus der Straßenreinigungssatzung für sie ergeben.

Das sieht auch Angelika Dreßler vom Bürgerbüro in Sternberg so, die auch darauf hinweist, dass Fahrbahnrinnen und Bordsteine mit zu säubern sind. "Aber das ist nicht nur in der Gemeinde Zahrensdorf ein Problem, sondern in vielen Orten", weiß sie.

In Zahrensdorf, so sagt Alfred Nuklies, würden die Gemeindearbeiter in der Regel im vierwöchigen Abstand die Gullys reinigen. Was bei den derzeitigen Regenfällen aber oftmals nicht ausreiche. "Kürzere Abstände sind nicht machbar. Es liegt viel Arbeit an und die Gemeindearbeiter sind nur auf Zuverdienstbasis beschäftigt", erklärt er.

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