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Dirk Friedriszik : Verleumdungs-Attacke gegen SPD-Mann?

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Der SPD-Landtagsabgeordnete Dirk Friedriszik  ist durch eine angebliche Mitgliedschaft in der AfD in Erklärungsnot geraten.

svz.de von
erstellt am 21.Mär.2017 | 20:55 Uhr

Der 45-Jährige soll laut einem  Bericht des NDR kurz vor seinem Eintritt in die SPD zwischen April und November 2013 Mitglied der Alternative für Deutschland gewesen sein und  die Genossen darüber nicht informiert haben.

Als Beleg  für Friedrisziks  AfD-Mitgliedschaft beruft sich der Sender auf ein anonym zugespieltes Dokument, indem  der 45-Jährige seine AfD-Mitgliedschaft widerruft und das seine Unterschrift trägt. Darin heißt laut NDR:  „Hiermit kündige ich, Dirk Friedriszik, mit sofortiger Wirkung meine Mitgliedschaft mit der Mitgliedsnummer 00009641. Die Mitgliedskarte habe ich vernichtet. Ich bitte um die Löschung meiner Daten.“

Der SPD-Abgeordnete bestreitet  die Mitgliedschaft in der Alternative für Deutschland.  Als Berufssoldat habe er sich im Rahmen seiner  dienstlichen Tätigkeit bei der zivil-militärischen Zusammenarbeit über die    Partei informiert. Er habe sich dafür bei  einen Newsletter-Dienst der AfD angemeldet. Daraufhin habe er  wiederholt für den Zeitraum April bis November Zahlungsaufforderungen über Mitgliedsbeiträge erhalten. „Um dem ein Ende zu bereiten, habe ich der Partei ein Kündigungsschreiben geschickt. Die angeblichen Beiträge habe ich nicht gezahlt. Damit war das Thema für mich erledigt“, erklärt Friedriszik. Die erwähne Mitgliedskarte habe er nie besessen.  „Das habe ich ebenso wie die Mitgliedsnummer dem Anschreiben der Partei entnommen“, erklärt er gegenüber unserer Zeitung.

Gegenüber seiner Fraktion gab Friedriszik gestern eine Stellungnahme ab. „Für uns ist der Fall erledigt“, teilte ein Sprecher mit.  Friedriszik vermutet hinter der Aktion mit dem anonym verschickten  Dokument eine gezielte Attacke, um ihn zu verleumden:  „Man hat mich als Feindbild ausgemacht und will mich diskreditieren.“  

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