Straßen sicherer : So wenig Verkehrstote wie noch nie

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80 Menschen starben 2013 auf den Straßen des Landes / Zahl seit 2006 halbiert

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31. März 2014, 20:07 Uhr

Die Straßen in Mecklenburg-Vorpommern sind sicherer geworden. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Verkehrstoten erneut und hat mit 80 Todesopfern den bislang niedrigsten Stand erreicht. Nach Angaben des Amtes für Statistik kamen bei Verkehrsunfällen drei Menschen weniger ums Leben als im Jahr 2012. Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle hatte es im Urlaubsmonat August gegeben. Im dunklen und nassen November starben elf Menschen.

Dabei blieb die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Nordosten mit 54 600 nahezu konstant. Fast 90 Prozent aller Zusammenstöße endeten für die Insassen glücklicherweise ohne Verletzung.

Allerdings mussten 6600 Unfallopfer medizinisch betreut werden, 1250 von ihnen wurden schwer verletzt.

Mit der sinkenden Zahl der Unfalltoten hat der Nordosten bei der Verkehrssicherheit auch im Vergleich mit anderen Bundesländern aufgeholt. Jahrelang war Mecklenburg-Vorpommern Schlusslicht, inzwischen hat es die Rote Laterne an Brandenburg abgegeben und auch Sachsen-Anhalt eingeholt. Denn auf eine Million Einwohner gerechnet starben im vergangenen Jahr 69 Brandenburger im Straßenverkehr. In Sachsen-Anhalt waren es 61, in Mecklenburg-Vorpommern 50 und in Sachsen 47.

Gründe für den Rückgang der Zahl der Todesopfer sehen Experten vor allem in der verbesserten Sicherheitstechnik der Kraftfahrzeuge und im Ausbau der Infrastruktur.

So wurden seit 1991 durch das Land 1,1 Milliarden Euro in bessere Straßen, Linksabbiegerspuren, Schutzplanken und in Kreisverkehre investiert. Außerdem sind technische Sicherheitssysteme wie ABS, Airbag und Seitenaufprallschutz in fast allen Autos Standard.

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