zur Navigation springen

Übersicht : Schnee lässt Autofahrer ins Schlingern kommen

vom

Zum Start in die letzte Schulwoche vor den Winterferien in Mecklenburg-Vorpommern haben Schneefall und eisglatte Straßen viele Autofahrer ins Rutschen gebracht. Bei Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt.

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 09:41 Uhr

Neuschnee und Glatteis haben viele Straßen in Mecklenburg-Vorpommern in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Es kam am Montag zu etlichen witterungsbedingten Unfällen, mehrere Menschen wurden teils schwer verletzt. Bereits am Morgen ereigneten sich im Landkreis Ludwigslust-Parchim mindestens 19 Glätteunfälle, wie die Polizei mitteilte. Drei Menschen wurden leicht verletzt. So bei Lehsen nahe Zarrentin, als ein Autofahrer am Morgen mit seinem PKW von der Straße abkam und gegen einen Zaun prallte und sich dabei leicht verletzte. Zwei weitere Autofahrer verletzten sich auf der BAB 24 bei Parchim und an der Landesgrenze zu Schleswig- Holstein leicht, als sie sich mit ihren Fahrzeugen überschlugen.

Bei einem Glätteunfall am heutigen Vormittag gegen 09:20 Uhr zwischen Parchim und Darze wurde eine Verkehrsteilnehmerin leicht verletzt. Die 77 Jährige geriet mit ihrem Pkw KIA auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern, stieß in der weiteren Folge frontal gegen einen Straßenbaum und kam anschließend im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden, er musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Mit dem Schrecken kam ein 59-jähriger Verkehrsteilnehmer bereits kurz nach 07:00 Uhr auf der B 321 zwischen Neuhof und Dorf Bergrade  davon. Auch er hatte auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw Fiat verloren, war nach links von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen.  Der Pkw blieb auf dem Dach neben der Fahrbahn liegen, der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Pkw befreien.  Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Gleich mehrere Glätte-Unfälle gab es am Montagmorgen im Berufsverkehr in Schwerin - mit Riesen-Staus. Auf der Wismarschen Straße standen Fahrzeuge  auf den Straßenbahnschienen, so dass für die Linie 1 auf beiden Seiten nichts mehr ging. Der Nahverkehr musste von 7.40 bis 8.50 Uhr Schienenersatzverkehr fahren, so Lothar Matzkeit vom NVS. An der Kreuzung Obotritenring/Wittenburger Straße sorgte ein Unfall zwischen einem Bus und einem Kleintransporter zu längeren Rückstaus auf dem Obotritenring. Am schlimmsten war die Lage allerdings auf der B321 kurz hinter dem Ortsausgang Mueß: Ein Wagen war höchstwahrscheinlich wegen eines technischen Defekts liegengeblieben, die nachfolgenden Autos kamen wegen des starken Verkehrs in beiden Richtungen nur schwer an ihm vorbei. Zeitweise staute sich der Verkehr zurück bis nach Pinnow.

Im Landkreis Rostock ereigneten sich fünf Verkehrsunfälle, hier rutschten Autos von der glatten Fahrbahn. Eine Fahrerin erlitt einen Schock, als sie in Kröpelin mit ihrem Streuwagen und Hänger von der Straße abkam und gegen eine Mauer fuhr. In der Hansestadt Rostock wurden sechs witterungsbedingten Unfälle gezählt. Ein Mensch wurde dabei verletzt.

Auf der Autobahn A 20 rutschte bei Bad Doberan (Landkreis Rostock) ein Sattelzug von der Fahrbahn, durchbrach die Leitplanke und kam auf dem Acker zum Stehen. Der belgische Fahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 25 000 Euro.

Auf der A 20 kam bei Grimmen ein Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der 65-jährige Fahrer und seine Ehefrau wurden schwer verletzt.

Zwischen Güstrow und Gutow kam ein VW Transporter ins Rutschen und ist auf der Seite zum liegen gekommen. Schwer Verletzte gab es hier nach ersten Informationen nicht.

Im Laufe des Tages schneite es auch im Osten des Landes stärker. Auf der A 20 kam bei Grimmen ein Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der 65-jährige Fahrer und seine Ehefrau wurden schwer verletzt.

Der Wetterdienst warnt weiter vor Glatteis.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen