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Malchow : Lkw-Begrenzungen schützen marode A19-Brücke

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Weil die Petersdorfer Autobahnbrücke zu stark beschädigt ist, wurde ein Teil der A19 für den gesamten LKW-Verkehr gesperrt.

svz.de von
erstellt am 12.Mai.2015 | 10:32 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern wird erstmals eine marode Autobahnbrücke mit statischen Seiten- und Höhenbegrenzungen vor zu großen Verkehrsbelastungen geschützt. Der Aufbau auf der Autobahn 19 Berlin-Rostock vor der Petersdorfer Brücke sei in der Nacht problemlos verlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Linstow (Landkreis Rostock). „Die Höhenbegrenzung steht, bisher ist noch kein Lkw dagegen gefahren.“ Für den Aufbau war die Autobahn nach Norden von der Abfahrt Röbel bis Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) von Montagabend an gesperrt.

Nun kommen dank seitlicher Metallwände und einer Höhenbegrenzung nur noch Fahrzeuge mit 2,10 Metern Breite und maximal drei Metern Höhe über die Petersdorfer Brücke nach Norden. Die Höhenbegrenzung sei eher leicht gebaut und bestehe aus Gerüstbauelementen mit roten, ständig blinkenden Warnlichtern. „Das ist jetzt eindeutig für jeden“, sagte der Sprecher. Die Begrenzungen sollen Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht - wie Fernbusse und Schwerlasttransporter - von der Autobahn bringen.

Das Schweriner Verkehrsministerium hatte die Brücke nach Norden Ende April für Lkw und Busse gesperrt. Tausende Lkw-Fahrer hatten die Beschilderungen jedoch ignoriert. Laut Ministerium drohen bei weiteren Erschütterungen irreparable Schäden an der Stahlkonstruktion und somit eine völlige Brückensperrung. Die Petersdorfer Brücke besteht aus einer Teilbrücke nach Norden und einer Teilbrücke nach Süden. Der Autoverkehr und die Fahrtrichtung nach Süden seien nicht betroffen, hieß es.

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