Verkehr : An Petersdorfer-Brücke beginnt Abriss

<p>Sanierungsbedürftig: die Petersdorfer Brücke an der A 19 bei Malchow</p>

Sanierungsbedürftig: die Petersdorfer Brücke an der A 19 bei Malchow

Das Ende des maroden Bauwerks an der A19 bei Malchow naht. Autofahrer müssen von heute an mit Behinderungen rechnen.

svz.de von
04. November 2015, 08:00 Uhr

An der verschlissenen Autobahnbrücke der A19 über den Petersdorfer See bei Malchow beginnt an diesem Mittwoch der Abriss und Neubau des Brückenbauwerks, das die Fahrspuren in Richtung Berlin trägt. Der gesamte Verkehr werde während der Bauarbeiten über den Brückenteil rollen, auf dem sich die Fahrspuren in Richtung Rostock befinden, teilte das Verkehrsministerium am Dienstag in Schwerin mit. Damit stehe je Richtung nur eine Fahrbahn zur Verfügung. Die Petersdorfer Brücke besteht den Angaben zufolge aus zwei einzelnen Bauwerken für die beiden Fahrtrichtungen.

Aufgrund von Vorarbeiten könne der Verkehr ohne Lastbeschränkung rollen, hieß es. Zeitweise mussten Lastwagen die Brücke meiden, weil sie so marode war.

Unmittelbar nach der Sperrung der einen Brückenhälfte soll der Asphalt von der Fahrbahn gefräst werden. Anschließend werde ein Bohrturm auf der Brücke errichtet. Durch Öffnungen, die in den Überbau der Brücke geschnitten werden, sollen mehr als 50 Meter tiefe Bohrungen in den Untergrund des Petersdorfer Sees getrieben werden.

Dort würden 52 Betonpfähle als Gründung für die neu zu errichtende Brücke eingebaut. Nach diesen Arbeiten werde die alte Brückenkonstruktion abgerissen, um dann mit dem Neubau beginnen zu können.

Die neue Brücke soll möglichst vor der Sommersaison 2017 für den Verkehr freigegeben werden. Anschließend soll das zweite Brückenbauwerk abgerissen und bis Ende 2018 neu errichtet werden.

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