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Vergiftung, Unfälle, Brände: Polizei im Dauereinsatz

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erstellt am 28.Apr.2013 | 05:37 Uhr

Schwerin/Rostock | Tot geborgen: In einem Haus in Satow im Landkreis Rostock sind am Freitagabend zwei Leichen gefunden worden. Die Vermieterin hatte die beiden Männer und einen toten Hund durch ein Fenster entdeckt. Die genaue Todesursache war auch gestern noch unklar. Vermutlich seien die 21- und 46-jährigen Männer an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben, hieß es. Zuvor war im Haus ein Notstromaggregat in Betrieb genommen worden. Das Ergebnis der Obduktion werde Anfang der Woche erwartet, so ein Sprecher.

Brennende Küche: Aus seiner Wohnung hat die Feuerwehr gestern einen 61-Jährigen Mann in Neubrandenburg gerettet. Der Hochhausbewohner erlitt bei dem Brand schwere Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Bewohner hatten gegen 3 Uhr Rauch im achten Stock bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als die Einsatzkräfte ankamen, schlugen ihnen die Flammen aus der Küche entgegen, wo der Bewusstlose in einer Schlafecke lag. Der 61-Jährige kam in ein Krankenhaus. Auch die umliegenden Wohnungen wurden evakuiert, 16 Bewohner verbrachten die frühen Morgenstunden in einem Bus der Verkehrsbetriebe. Brandursache und Schadenshöhe sind unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Auf der Flucht: Mit einem gestohlenem Radlader hat ein 26-jähriger Mann in der Nähe von Hornkaten (Kreis Ludwigslust-Parchim) versucht, einer Polizeikontrolle zu entgehen. Er flüchtete am Samstagmorgen mit der gestohlenen Baumaschine von der Straße in ein angrenzendes Waldstück, fuhr querfeldein und touchierte mehrere Bäume, berichtete die Polizei. Als der Mann seine Flucht zu Fuß fortsetzte, wurde er festgenommen.

Notorischer Kupferdieb: Zivilbeamte der Bundespolizei haben in der Nacht zum Samstag einen Mann in der Nähe von Bad Sülze (Vorpommern-Rügen) auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen. Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte, hatten die Beamten den 49-Jährigen beobachtet, wie er Erdungskabel der Deutschen Bahn in der Nähe der Ortschaft Kavelsdorf abschnitt. Sie stoppten ihn anschließend auf der Autobahn 20 bei Tribsees. Im Kofferraum seines Autos entdeckten die Beamten 40 Kilo des Buntmetalls sowie Schneidwerkzeug.

Unfall mit Pferdetransporter: Auf der Autobahn 24 nahe Schwerin wurde am Samstag eine 48 Jahre alte Autofahrerin schwer verletzt. Die Frau war mit ihrem Wagen wegen eines technischen Defekts auf dem rechten Fahrstreifen stehen geblieben. Nachdem sie ein Warndreieck aufgestellt hatte, setzte sie sich wieder in ihren Wagen. Kurz darauf krachte der Pferdetransporter aus noch ungeklärter Ursache von hinten in das Pannenauto. Die 48-Jährige wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer des Transporters und das Pferd blieben unverletzt.

Vorsicht Blaulicht: Auf einer Kreuzung in Neubrandenburg sind am Samstag ein Streifenwagen und zwei Autos zusammengestoßen. Dabei wurden die beiden Autofahrerinnen leicht verletzt. Sie mussten im Klinikum behandelt werden. Das Polizeiauto war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. An einer Kreuzung hielt eine der beiden Autofahrerinnen an, um den Streifenwagen vorbei zu lassen. Die andere Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und schob den haltenden Wagen auf die Kreuzung.

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