Neujahrsempfang der Landesregierung MV : Verdienstorden geht an Schoefer und Remer

Werden geehrt: Wolfgang Remer und Gudrun Schoefer
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Werden geehrt: Wolfgang Remer und Gudrun Schoefer

In diesem Jahr zeichnet Erwin Sellering die Landesvorsitzende der Multiple Sklerose Gesellschaft, Gudrun Schoefer, und Wolfgang Remer, den Präsidenten des Landessportbundes, mit dem Verdienstorden des Landes MV aus.

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14. Januar 2013, 08:38 Uhr

Greifswald | In diesem Jahr zeichnet Ministerpräsident Erwin Sellering die Landesvorsitzende der Multiple Sklerose Gesellschaft, Gudrun Schoefer, und Wolfgang Remer, den Präsidenten des Landessportbundes, mit dem Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus. Zum traditionellen Neujahrsempfang der Landesregierung werden sie heute für ihr außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement im Theater Vorpommern in Greifswald geehrt.

Gudrun Schoefer gab 1990 den Anstoß zur Gründung des Landesverbandes MV der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft und ist seitdem unermüdlich für die Gesellschaft unterwegs. "Frau Schoefer hat mit ihrer Initiative dazu beigetragen, dass sich 22 Selbsthilfegruppen zusammengefunden haben. Für viele Betroffene ist das außerordentlich wichtig: Mut zu fassen und zu sehen, dass sie mit ihren Sorgen und Schwierigkeiten nicht allein stehen", lobt der Ministerpräsident. Zahlreiche Projekte sind im Laufe der Zeit hinzugekommen. "Die Hilfe für die MS-Betroffenen ist für sie längst zur Lebensaufgabe geworden", so der Ministerpräsident. Wolfgang Remer engagiert sich seit Jahrzehnten für den Sport im Land. Seit über 20 Jahren ist er ehrenamtlicher Präsident des Landessportbundes. "Sport ist für Wolfgang Remer eine echte Berufung, im Engagement für den Sport geht er auf", betont Sellering. Die große Aufgabe nach der Wende bestand darin, den neuen Landessportbund organisatorisch aufzubauen, seine Finanzierung zu sichern und eine partnerschaftliche Arbeit mit der politischen Ebene zu etablieren. Dank seines Engagements habe der Sport im Land immer wieder klug auf wichtige gesellschaftliche Entwicklungen reagiert.

Rund 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport werden zum Neujahrsempfang erwartet. Die Orte des Empfangs wechseln, im Vorjahr war es Schwerin.

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