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Frau aus Priborn Vermisst : Verdächtige frei gelassen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vermisste 67-Jährige bleibt verschwunden

Der Fall der seit Anfang September vermissten Frau aus Priborn (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) gibt den Ermittlungsbehörden weiter Rätsel auf.

Gestern wurden nach „einem leichten Anfangsverdacht“ zwei Männer in dem Ort vernommen, sagte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler in Neubrandenburg. Die Befragung habe aber keine konkreten Hinweise erbracht, so dass es keine Festnahme gab. Auch Durchsuchungen in der Wohnung, den Garagen und Autos der Männer hätten der Polizei auch bei der Suche nach der Frau nicht weitergeholfen. „Es gilt weiter die Unschuldsvermutung“, sagte Zeisler. Die 67-Jährige war am 5. Dezember letztmals gesehen worden. Die Polizei hatte mit 70 Beamten und 100 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Amtsbereich Röbel, mit Suchhunden und Hubschrauber nach ihr gesucht. Aufgrund der mysteriösen Umstände hält die Polizei auch ein Verbrechen für möglich.

Die Frau hatte ihre Kinder zum Sonntagsessen eingeladen und die Zutaten schon bereitgelegt. Sie war noch einmal wie gewohnt in der Priboner Heide spazieren gegangen, kehrte jedoch anscheinend nicht mehr zurück. Die Kinder meldeten sie am 6. Dezember als vermisst. Die ehemalige Lehrerin war laut Polizei ohne Wertsachen unterwegs. Sie lebt allein, gilt als zuverlässig und besonders ortskundig. Ihr Handy konnte aber nicht geortet werden.

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