Veranstaltungsorte neu aufgestellt

Die wichtigste Entscheidung des vergangenen Jahres: Der Lam brechtsgrund  mit der Kongresshalle wird neu strukturiert und saniert.
Die wichtigste Entscheidung des vergangenen Jahres: Der Lam brechtsgrund mit der Kongresshalle wird neu strukturiert und saniert.

Das Veranstaltungsjahr 2009 bringt jede Menge Neuerungen mit sich. Nachdem ein privater Betreiber die Kongresshalle übernommen hat, wird das Gebäude von Mai bis Oktober umgestaltet. Die Halle am Fernsehturm schließt im kommenden Monat. Und auf der Freilichtbühne gibt es ausschließlich Veranstaltungen für Buga-Besucher.

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12. Januar 2009, 06:18 Uhr

Schwerin | "Die mit Abstand wichtigste Entwicklung im vergangenen Jahr waren die Neustrukturierungen um die Sport- und Kongresshalle seit Mai und die gegenwärtig anhaltenden Planungen für die in diesem Jahr bevorstehenden Umbauten und Sanierungen der Sport- und Kongresshalle", sagt Petra Blunk, Geschäftsführerin der C&M Concert und Management GmbH, die seit dem vergangenen Jahr für die Veranstaltungen in der Sport- und Kongresshalle verantwortlich zeichnet. "Rückblickend auf die Veranstaltungen und Besucherzahlen kann es immer mehr und vielfältiger gewesen sein. Aber die Überführung des Betriebes von einem kommunalen in ein privates Unternehmen hat auch viel Zeit und Kraft gekostet. Trotzdem braucht sich unsere Statistik nicht zu verstecken", so Blunk.

Die Freilichtbühne war mit 25 Open-Air-Veranstaltungen und mehr als 32 000 Besuchern im vergangenen Jahr nicht nur eine Bühne für Matthias Reim, Max Raabe, In Extremo, Heinz Rudolf Kunze, sondern auch Übertragungsort der Fußball-EM. Die Halle am Fernsehturm mit 55 000 Besuchern bot viel Comedy, wie Cindy aus Marzahn, Paul Panzer, aber auch "Deftiges" mit Torfrock, "Rock in da Block" und den Amigos. "Diese und ähnliche Veranstaltungen werden zukünftig in der verkleinerbaren Sport- und Kongresshalle stattfinden", berichtet Blunk.

In der Kongresshalle erlebten rund 170 000 Gäste Stars wie Rosenstolz, Ich & Ich oder die Ost- Rock-Klassik. "Bei den leistungsstark gewordenen Handballern ist ebenfalls ein Besucherzuwachs zu verzeichnen", sagt Blunk. "Insgesamt haben wir 285 Veranstaltungen mit rund 257 000 Besuchern in den drei Einrichtungen durchführen können. Eine Bilanz, die uns mit Stolz erfüllt. Wir wissen aber trotzdem, was wir besser machen können und wollen. "

Nach 25 Jahren Veranstaltungsbetrieb schließt die Halle am Fernsehturm mit der "DDR-Party" am 21. Februar ihre Pforten. Die Sport- und Kongresshalle wird zunächst von Mai bis Oktober zum Nummer-Eins-Veranstaltungsort umgebaut, so Blunk. Und auch wenn die Freilichtbühne in diesem Jahr ausschließlich der Buga zur Verfügung stehen wird, plant Blunk dennoch mindestens eine Open-Air-Veranstaltung. "Den Namen des Künstlers möchte ich aber noch nicht verraten."

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