Jugendherbergen : „Veggie-Day“ ist in MV kein Muss

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14. März 2014, 11:59 Uhr

Die Jugendherbergen von Mecklenburg- Vorpommern wollen keinen „Veggie-Day“ in der Woche einführen. „Die Forderung des Deutschen Jugendherbergswerks nach einem vegetarischen Tag hat uns sehr überrascht. Eine flächendeckende Einführung mit Kontrollen ist für uns nicht notwendig“, sagte Martina Lieshoff vom Landesverband der Jugendherbergen MV.

Die Idee für einen solchen Tag entstand aus der Nachhaltigkeitsforschung. Denn durch eine solche Einführung werden weniger tierische Stoffe zubereitet und somit weniger Kohlendioxid freigesetzt. Ein Modellversuch in Niedersachsen ergab, dass eine Übernachtung im Hotel im Durchschnitt 28 Kilogramm des Klimagases Kohlendioxid verursacht, in einer nachhaltigen Jugendherberge seien es nur 13,9 Kilo.

„In den Jugendherbergen des Landes gibt es die Mahlzeiten in Büfett-Form und da sind immer vegetarische Gerichte dabei. Das reicht unserer Meinung nach“, so Lienshoff weiter. Das Energieministerium von MV nimmt sich aus der Pflicht, eine solche Initiative durchzusetzen, heraus. Grundsätzlich werde es begrüßt, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren. Sollten sich die Jugendherbergen für den Schritt zur Verringerung des Fleischkonsums entscheiden, würden sie dies eigenverantwortlich tun, so Steffen Wehnert, Sprecher des Energieministeriums.

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