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Eisbrecher in Rostock : Urteil zur „Stephan Jantzen“ vertagt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Juristisches Tauziehen um Eisbrecher geht in die nächste Runde

von
erstellt am 21.Jan.2015 | 07:45 Uhr

Das juristische Tauziehen um den Eisbrecher „Stephan Jantzen“ geht weiter. Das Landgericht Heidelberg hat den für gestern angesetzten Termin kurzfristig abgesagt, um neu aufgetauchte Unterlagen zu prüfen. Laut Jörg Horny, Anwalt von Kai Gunther Lehmann, habe die Gegenseite um Geschäftsmann Paolo Zampolli im Anschluss an die mündliche Verhandlung vom 16. Dezember neue Dokumente eingereicht. Allerdings seien diese in englischer Sprache verfasst und nur in Kopie vorgelegt worden. Das Gericht verlange nun die beglaubigten Original-Dokumente in einer deutschen Übersetzung. „Ich habe mit dem Vorsitzenden Richter gesprochen, auch er weiß noch nicht, ob eine Neuverhandlung notwendig ist“, sagt Horny. Er selbst habe zwar ebenfalls Kopien der Unterlagen erhalten, aber noch keine Gelegenheit gehabt, diese zu prüfen.

Damit bleibt die „Stephan Jantzen“ vorerst im Rostocker Stadthafen. Dorthin durfte sie im September 2014 nach einer Zwangsverbannung in den Überseehafen zurückkehren, allerdings ohne wie früher für Besichtigungen zur Verfügung zu stehen. Mit der Bewachung des Schiffs hat Hafenkapitän Gisbert Ruhnke Jochen Pfeiffer von der Societät maritim beauftragt. Wann dessen Aufgabe endet, ist nun wieder völlig offen.

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