Tödlicher Flugzeugabsturz nahe Gnoien : Ursache soll im November geklärt sein

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Die Ursache für den Flugzeugabsturz mit zwei Toten bei einer Militärübung vor elf Tagen nahe Gnoien soll bis Anfang November geklärt sein. Dann gibt es einen Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.

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08. Oktober 2012, 06:43 Uhr

Gnoien | Die Ursache für den Flugzeugabsturz mit zwei Toten bei einer Militärübung vor elf Tagen nahe Gnoien (Landkreis Rostock) soll bis Anfang November geklärt sein. Dann gebe es einen Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, wie ein Sprecher der Untersuchungsbehörde gestern in Braunschweig sagte. Man habe schon viele Daten gesammelt, müsse aber noch einige Fakten abklären, unter anderem mit der Besatzung einer zweiten Maschine, die an der Übung teilgenommen habe. Am 27. September war eine mit zwei erfahrenen Piloten besetzte Turboprop-Maschine vom Typ "Pilatus PC-9" abgestürzt. Das Flugzeug war mit einer zweiten Maschine geflogen, die beide zu einer Kieler Firma gehörten, um bei einer Militärübung Luftziele für das Flugabwehrraketengeschwader in Bad Sülze (Vorpommern-Rügen) zu markieren. Unweit vom Dorf Warbelow bei Gnoien stürzte die erste Maschine ab und zerbrach auf einem Acker in unzählige Teile. Ein 57-jähriger Mann aus Schleswig und ein 59 Jahre alter Mann aus der Region Braunschweig starben. Vermutungen, das Unglücksflugzeug sei mit einem Seeadler zusammengestoßen und dadurch abgestürzt, könne man nicht bestätigen.

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