Wetter : Unwetter ziehen Schneise der Verwüstung

Starker Regen und heftige Sturmböen haben in weiten Teilen des Landes die Feuerwehren in Atem gehalten. Eine Bilanz:

svz.de von
26. Juni 2016, 21:00 Uhr

Mehrere Gewitterfronten haben am Wochenende Feuerwehren, Rettungskräfte und Organisatoren von Open-Air-Veranstaltungen in Atem gehalten. Am Freitag- und Samstagabend entluden sich nach der vorangegangenen Hitze teils heftige Unwetter über Mecklenburg-Vorpommern.

Ludwigslust: Fast 24 Liter in einer Stunde

Uwe Zöfert aus Eldena berichtete von fast 24 Litern Regenwasser, die sein Niederschlagsmesser auf dem Kartoffelacker zwischen 20 und 21 Uhr aufgefangen hatte, bei einer Leserin aus Eldena hatte der Sturm die Hollywoodschaukel mitgerissen. Alles in allem sei die Region glimpflich bei dem Unwetter davon gekommen, sagt Bodo Thees, Gemeindewehrführer in Ludwigslust. ... mehr

Böenwalze mit 105 km/h sucht Güstrow heim

„Wir stehen Kopf!“, meldete Matthias Klich ab Alarmierungszeitpunkt 17.21 Uhr aus der Zentrale in der Landesbrandmeister-Bever-Straße in Güstrow. Gemeinsam mit Wehrführer Markus Paschen hatte Klich alle Ohren und Hände zu tun, um die ohne Unterlass eintreffenden Schadensmeldungen überhaupt registrieren zu können. Zum Glück trafen im Minutentakt nicht nur alle verfügbaren 40 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow ein, sondern nacheinander auch Kameraden der Wehren aus Laage, Karcheez, Karow/Lüssow, Bützow und Krakower Ortsteilen mit personeller und technischer Verstärkung. ... mehr

Wittenburg/Vellahn: Dann kam das Wasser mit Macht

Schwere Gewitterstürme mit Starkregen und teils Hagel haben am Sonnabend zumindest in Wittenburg sowie rund um Vellahn Großeinsätze der örtlichen Feuerwehren ausgelöst. In Wittenburg soffen binnen Minuten vor allem Teile der Altstadt ab, in Vellahn rauschte sogar eine Schlammlawine über die Ernst-Thälmann-Straße durchs Dorf. Nach bisherigen Angaben ist niemand verletzt worden, die Schäden dürften erheblich sein. ... mehr

 

Richtig Glück im Unglück gehabt

Einen großen Schutzengel hatten am Sonnabend zwei Autofahrer, die gerade auf der Verbindungsstraße von Woeten zur Landesstraße 16 unterwegs waren, als ein gewaltiger Sturm über die Region hereinbrach und reihenweise Bäume auf die Fahrbahn stürzen ließ: Während ein Autofahrer aus Parchim und seine Beifahrerin mit ansehen mussten, wie jeweils vor und hinter ihrem Fahrzeug ein Baum herunterkrachte, wurde ein anderer Pkw von einer Baumkrone getroffen. ... mehr

 

Sternberger Seenland: Region kam glimpflich davon

Mehrfach mussten die Feuerwehren am Freitagabend zwischen 21.40 Uhr und 22 Uhr ausrücken. Der Grund waren jedes Mal Sturmschäden, zumeist lagen Baumkronen auf den Straße. „Wir wurden gleich dreimal alarmiert“, sagt Wendorfs Wehrführer Mathias Hirsch. ... mehr

Karstädt: Hagelkörner prasseln nieder

Im Vergleich zu den Unwettern in der benachbarten Altmark und den teils stundenlangen Regenfällen in Mecklenburg am Sonnabend, kam die Prignitz wieder einmal relativ glimpflich davon. Sowohl Freitagabend als auch am Sonnabend sahen die schwarzen Wolken meist gefährlicher aus, als sie es am Ende waren. Nur Karstädt bekam das unwetter dann doch zu spüren hier gingen am späten Samstagnachmittag teils heftige Hagelschauer nieder. ... mehr

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