Unternehmen betrogen - Razzia in neun Bundesländern

svz.de von
21. März 2013, 07:47 Uhr

Dresden/Schwerin | Polizei und Staatsanwälte haben in neun Bundesländern, darunter auch Mecklenburg-Vorpommern, eine Razzia wegen Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug und Insolvenzverschleppung durchgeführt. Eine Frau (47) und vier Männer im Alter zwischen 42 und 61 Jahren würden beschuldigt, über ein Onlineportal Lizenzen für den Betrieb eines Krankenfahrdienstes gegen eine Gebühr von etwa 20 000 Euro angeboten zu haben, teilten das Landeskriminalamt Sachsen gestern mit. Gegen den 42-Jährigen sei ein Haftbefehl vollstreckt worden, hieß es.

Nach Angaben der Ermittler war den betroffenen Firmen vergegaukelt worden, dass für den Fahrdienst bereits bundesweit Verträge mit Krankenkassen existieren oder kurz vor dem Abschluss stehen. Die betroffenen 25 Firmen wurden als Existenzgründer bezeichnet - sie hätten mit dem Geschäftsmodell auf dem Markt Fuß fassen wollen.

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