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Universitäten in MV wollen Pharmatests in DDR aufklären

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erstellt am 30.Aug.2013 | 07:10 Uhr

Erfurt/Rostock | An der Aufarbeitung der Medikamententests westlicher Pharmafirmen in der DDR wollen sich außer Dresden alle ostdeutschen Universitäten beteiligen. Nach einer Umfrage des MDR bereiten die Universitäten von Jena, Leipzig und Halle-Wittenberg ein gemeinsames Forschungsprojekt vor. Jena versuche mit einer Pilotstudie zu einem Test aus den 80er-Jahren Aufwand und Kosten einer breiteren Untersuchung zu prüfen. An der Uni Rostock übernehme die Medizinische Fakultät die Kosten für die Recherchen. Greifswald hat eine Kommission eingerichtet, weil sich die Hochschule in der Pflicht sehe, ob es möglicherweise Betroffene an der Universitätsmedizin gibt.

Der Medizinhistoriker Rainer Erices sagte, ab 1983 gebe es inzwischen ein klares Bild von der Anzahl der Versuche. Demnach liefen die meisten Tests an der Humboldt-Universität Berlin, gefolgt von den Medizinischen Akademien Dresden und Magdeburg. Am Ende der Skala stehe Greifswald.

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