Badestrandtest: Feriendorf Dümmer : Ungestört erholen

Machen Urlaub im Feriendorf Dümmer: Monique Douven (h.) mit ihrem Sohn Maurice sowie Suse und Daniel Szrnka mit Tochter Maya.  Fotos: Annegret Behncke
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Machen Urlaub im Feriendorf Dümmer: Monique Douven (h.) mit ihrem Sohn Maurice sowie Suse und Daniel Szrnka mit Tochter Maya. Fotos: Annegret Behncke

Am Strand vom Feriendorf Dümmer ist nicht viel los

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06. August 2016, 16:00 Uhr

Absolute Ruhe. Der Dümmer See liegt fast bewegungslos da. Die Bank auf dem Steg im Feriendorf Dümmer wirkt fast verloren. Wartet darauf, genutzt zu werden. Nur ein paar Urlauber haben es sich auf der Liegewiese gemütlich gemacht. Es sind Monique Douven, ihr Sohn Maurice sowie Suse und Daniel Szrnka mit Tochter Maya. „Es ist schon unsere zweite Woche hier“, erzählt mir Suse Szrnka. Heute geht es für sie wieder nach Hause nach Chemnitz. Sie finden es schön am Dümmer See. „Erholung pur“, sagt Monique Douven schmunzelnd. Aber eins stört sie schon: „Es gibt hier ja wirklich nichts. Kein Restaurant, keine Einkaufsmöglichkeit – nichts direkt am Strand.“

Und auch sonst ist hier nicht viel los. Es gibt keinen Sprungturm, keine Rutsche und auch keinen Rettungsschwimmer. Vier Euro Eintritt muss der Besucher zahlen, um den Strand zu betreten. Das Geld soll für die Pflege des Bades und der Wege im Feriendorf sein, verrät mir eine Anwohnerin. Gepflegt ist es wirklich, aber Kindern wird hier schnell langweilig. „Wir haben viele Ausflüge unternommen“, sagt Monique Douven. Die Chemnitzer waren am Schweriner Schloss, im „Miniatur Wunderland“ in Hamburg und auch mal an der Ostsee. „Aber das Angeln hier am See hat auch Spaß gemacht“, unterbricht Maurice. Er habe einen Barsch, eine Rotfeder und auch einen kleinen Hecht gefangen. „Aber alle sind wieder zurück im See“, sagt er. Lächelt dabei übers ganze Gesicht. Auch die Exkursionen mit dem Ruderboot, welches zum Ferienhaus der Urlauber gehört, haben dem Jungen viel Freude bereitet. „Ich will eigentlich noch gar nicht nach Hause“, erzählt er mir. Der Urlaub in MV wäre einfach zu schön.

Badestrandtest: Feriendorf Dümmer

Sandburg-Faktor

Direkt am Wasser ist ein wenig Sand – eine ganz kleine Burg passt bestimmt hin.

Wellen-Faktor

Kein Wellengang – mit einem Boot kann man wunderbar paddeln.

Wassersport-Faktor

Schwimmen, schwimmen, schwimmen oder ein Schlauchboot mitnehmen. Wer im Feriendorf Urlaub macht, kann oft ein Boot nutzen, welches zum Haus gehört.

FKK-Faktor

Verbotsschilder gibt es nicht.

Badewannen-Faktor

Das Wasser ist sauber, hat eine gute Qualität.

Mops-Faktor

Hunde sind an der Leine zu führen.

Wellness-Faktor

Liegewiese und Bäume

Sicherheits-Faktor

Ein Rettungsschwimmer ist nicht vor Ort.  Kinder sollten hier nur mit einem Erwachsenen baden.

Mülleimer-Faktor

Das Gelände ist sauber und gepflegt.

Dusch-Faktor

Öffentliche Toiletten, Duschen oder Umkleiden gibt es nicht.

Hunger-Faktor

Wer Hunger hat, muss lange durchhalten. Direkt am Strand beim Feriendorf gibt es weder einen Imbiss noch ein Restaurant.

Unterhaltungsfaktor

Hier ist nichts los – wer Erholung und Ruhe sucht, ist hier richtig. 

Dicke-Marie-Faktor

Der Strand ist privat, er gehört zum Feriendorf Dümmer. Dennoch ist das Baden auch für andere Personen erlaubt: Erwachsene zahlen vier Euro, Kinder zwei Euro. Das Geld wird direkt am Strand eingesammelt.

 

Und wo gehen Sie gerne baden? Schicken Sie uns Ihre Strandvorschläge mit Adresse, kurzer Beschreibung und gerne auch mit einem Bild an onlineredaktion@medienhausnord.de und wir ergänzen sie als Lesertipp in unserer Karte.

(Hinweis: unvollständige Vorschläge können leider nicht berücksichtigt werden. Die Sammlung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die Infos sind ohne Gewähr.)



>> Montag im Badestrandtest: Schaalsee

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