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Gymnasium Grevesmühlen : Unfall in Chemieunterricht ohne Konsequenzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Unfall im Chemieunterricht am Gymnasium Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg), bei dem Mitte Dezember giftige Dämpfe entwichen, hat für den Lehrer keine rechtlichen Konsequenzen. Die Ermittlungen wegen Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung seien eingestellt worden, sagte gestern ein Sprecher der Schweriner Staatsanwaltschaft. Es gebe kein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung. Die Eltern betroffener Schüler hätten zudem auf Strafanträge verzichtet, hieß es.

Dem Lehrer war bei einem Unterrichtsexperiment ein Fläschchen Brom entglitten, das zerschellte. Der Pädagoge hatte laut Polizei die Schüler einer siebten Klasse zwar umgehend aus dem Raum ins Freie gebracht. Dennoch hatten 30 Schüler dieser und einer zehnten Klasse im Nebenraum über Kopfschmerzen und Übelkeit geklagt. Bromdämpfe gelten schon in geringer Konzentration als gesundheitsschädlich. Die meisten Schüler waren vorsorglich in Krankenhäuser gebracht worden, trugen den Angaben zufolge aber keine schweren Verletzungen davon. Die Feuerwehr hatte das betroffene Schulgebäude geräumt. Nach etwa drei Stunden war der Unterricht fortgesetzt worden.

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