Landeswettbewerb Jugend debattiert : Überzeugungskraft am Pult

Elektroautos in Großstädten Pflicht? Jannes Klingbiel und Kim Ariane Schmidtchen (r.) zogen in die finale Debatte ein.
Elektroautos in Großstädten Pflicht? Jannes Klingbiel und Kim Ariane Schmidtchen (r.) zogen in die finale Debatte ein.

Politische Streitfragen beim 15. Landeswettbewerb von „Jugend debattiert“

svz.de von
05. April 2017, 08:00 Uhr

Ein Glockenschlag signalisierte gestern im Schweriner Schloss den Start vieler hitziger Debatten beim 15. Landeswettbewerb von „Jugend debattiert“. Aus ganz MV reisten die 16 Schüler der Sekundarstufe I und II an, um nach vier Runden des gewandten Wortwechsels die Landessieger zu küren.

Diskutiert wurden politische Streitthemen, belegt mit aktuellen Beispielen und erweitert um Möglichkeiten der zukünftigen Entwicklung. Die Themen erfuhren die Teilnehmer zehn Tage vor dem Wettbewerb. Vorbereiten mussten sie sich jedoch sowohl auf die Pro- als auch die Kontra-Position. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung erreichen, dass sich Meinungen entwickeln und nicht, dass sich Ideologien verfestigen“, sagt Heiko Schön, Landesbeauftragter des Wettbewerbes. Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft waren die Kriterien ,nach denen die Jury aus Lehrern und ehemaligen Landessiegern die Teilnehmer bewertete.

Paula Blaffert aus Grevesmühlen, Leo Hameister und Laura Hinneburg aus Rostock, und Kim Ariane Schmidtchen aus Neubrandenburg konnten letztlich mit ihren Wortgefechten überzeugen. Für die vier Schüler geht es nun zum Bundesfinale nach Berlin am 16./17. Juni.

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