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Mecklenburg-Vorpommern

13. Dezember 2017 | 23:35 Uhr

Übersicht : Über Pfingsten drohen Staus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das lange Wochenende lockt viele Reisende auf unsere Straßen – wir zeigen, wo es besonders eng wird und wie man drumherum kommt

von
erstellt am 13.Mai.2016 | 20:55 Uhr

Jedes Jahr ist es das Gleiche – volle Straßen übers Pfingstwochenende – Stau-Chaos programmiert: Autofahrer fast aller Bundesländer sind unterwegs, viele starten in die Ferien oder in einen verlängerten Wochenendtrip. Auch bei uns im Land wird es eng.

Hier ist Geduld gefragt

Gefährdet ist vor allem der Rügenzubringer, die B 96. Denn: Hier sind Bauarbeiten für den Um- und Ausbau der Straßenentwässerung im vollen Gange. Zwischen der A 20 und der Anschlussstelle Miltzow steht den Reisenden auf vier Kilometern Länge nur jeweils eine Fahrspur zur Verfügung.

Auch auf der A 20 an der Anschlussstelle Bobitz – Kreuz Wismar sollten Autofahrer mehr Zeit einrechnen. Der Grund: Die Anschlussstelle Wismar-Mitte ist in Fahrtrichtung Lübeck aufgrund von Deckenerneuerungsarbeiten noch bis zum 29. Mai gesperrt. Reisende können die Abfahrt Bobitz nutzen.

Aufgrund der Bauarbeiten an der Brücke Petersdorfer See und im Bereich der B 192 kann es auf der A 19 zwischen den Abfahrten Röbel und Malchow in beiden Richtungen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Umfahren kann man diesen Bereich über die A 24, A 14 und A 20. Reisende zwischen Berlin und Rügen können über die A 11 und A 20 ausweichen.

Und auch auf der A 24 müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen: Bei Wöbbelin, unter der B 106-Brücke, kommt es wegen Brückenbauarbeiten zu einer Verengung der Fahrbahn. Der Verkehr läuft eingeengt, aber zweispurig in beide Richtungen.

Die B 109 ist wegen Bauarbeiten an der Eisenbahnbrücke bei Anklam halbseitig gesperrt. Wer zur Insel Usedom unterwegs ist, kann den Stau umfahren: A 20 ab Anschlussstelle Pasewalk Süd, A20 Anschlussstelle Gützkow, B 111.

Die Ortsdurchfahrt Sellin, die B 196, wird ab dem Knotenpunkt Kleinbahnhof bis zur Tankstelle bereits seit November 2015 erneuert. Der Bau findet unter halbseitiger Sperrung im Einbahnverkehr statt.

Wenn es zu spät ist

Konnte man den Stau nicht mehr umfahren, gelten wichtige Verhaltensregeln. „Zunächst einmal gilt es, langsam an das Stauende heranzufahren, ohne abrupt bremsen zu müssen und die Warnblinker einzuschalten“, rät Detlev Lipphard vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Dadurch würden nachfolgende Autofahrer gewarnt, und ein rechtzeitiges Verzögern helfe, gefährliche Auffahrunfälle zu verhindern.

Empfehlenswert sei außerdem, einen Radiosender mit Verkehrsfunk einzuschalten. Es sollte Abstand zum Vordermann gehalten werden.

„Als Richtwert gilt, dass man beim Stehen im Stau die Hinterräder des Vordermanns sehen kann“, empfiehlt Lipphard, „dann bleibt auch genug Platz, um zum Beispiel für eine Rettungsgasse reagieren zu können.“ Die Gasse muss bei einer zwei- oder vierspurigen Autobahn in der Mitte und bei einer dreispurigen zwischen der linken und den rechts daneben liegenden Spuren gebildet werden.

Teuer wird es, wenn der Standstreifen dazu genutzt wird, um am Stau vorbei auf den nächsten Rastplatz oder zur Autobahnausfahrt zu gelangen.

„Wer das macht, riskiert ein Bußgeld über 75 Euro und einen Punkt“, warnt Andreas Hölzel vom ADAC.

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