Tierquälerei in MV : Treibt in Userin ein Katzenhasser sein Unwesen?

1 von 13
Fotos: Christopher Niemann / Fabian Henke

Mehrere Katzen in kleinem Ort in Mecklenburg-Vorpommern verletzt oder getötet - Anwohner können sich die unheimliche Serie nicht erklären

svz.de von
18. März 2016, 11:01 Uhr

Treibt in Userin ein Katzenhasser sein Unwesen? Für viele Tierbesitzer ist die Antwort eindeutig: Ja. In dem kleinen Dörfchen bei Neustrelitz wurden seit Mitte Februar mindestens fünf Katzen brutal misshandelt. Vier Tiere wurden auf unterschiedliche Art geschlagen, so dass sie schwere Kopf- oder Beinverletzungen erlitten. Eine der Katzen wurde so schwer am Kopf verletzt, dass der Kater auf einem Auge erblindete. Eine fünfte Katze wurde sogar getötet: "Trixi" wurde offenbar Rattengift verabreicht, so dass die Katze qualvoll auf der Terrasse der Nachbarn der Besitzer verendete. "Trixi" gehörte der Familie des Sohns von Rita Lüdke, der Besitzerin des Dorfladens. Bei ihr im Laden ist die unheimliche Serie natürlich Thema Nr. 1 - doch erklären kann sich die Vorfälle niemand: "Man kann sich nicht vorstellen, dass es jemand aus dem Dorf war".

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/bExj49OhZS0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Ihr Enkel Clemens kann nicht verstehen, dass Menschen so etwas tun: "Ich finde es abartig, dass man Katzen so etwas antut". "Trixi" verstand sich besonders gut mit "Luzia", der Hündin der Lüdkes. Hund und Katze spielten, kuschelten und fraßen gemeinsam - und "Luzia" hat sich nach dem Tod der Freundin verändert: "Der Hund ist ziemlich traurig", so Clemens. Da die Verletzungen offensichtlich nicht von Raufereien der Katzen untereinander herrühren können, hat eine Dorfbewohnerin im Namen der betroffenen Familien Anzeige erstattet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und versucht den Katzenhasser auf die Schliche zu kommen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen