Wirtschaftsministerium : Tourismus mit Prädikat

Premiumprädikat: Der Strand von Binz auf der Ostseeinsel Rügen
Premiumprädikat: Der Strand von Binz auf der Ostseeinsel Rügen

Tourismuslandschaft soll angesichts des hohen Investitionsbedarfs in den Tourismusorten neu geordnet werden

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27. April 2018, 05:00 Uhr

Das Wirtschaftsministerium will die Tourismuslandschaft angesichts des hohen Investitionsbedarfs in den Tourismusorten und der begrenzten finanziellen Ressourcen neu ordnen. Der Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Stephan Rudolph, schlug gestern auf dem 24. Bädertag in Stralsund eine neue Kategorisierung für zertifizierte Tourismusorte vor.

Danach könnte das Label „Ausflugsort“ oder „Tourismusort“ als neue niedrigschwellige Kategorie eingeführt werden. In diesen Orten könnten Unternehmen, die vom Tourismus profieren, mit einer Fremdenverkehrsabgabe belegt werden, wie Rudolph sagte. Bestehende Kur- und Erholungsorte sollten als „premiumprädikatisierte Orte“ weiter Kurtaxe und Fremdenverkehrsabgabe erheben dürfen.

Zudem sollten Regionen mit prädikatisierten Orten zu „prädikatisierten Gebieten“ zusammengefasst werden. Damit würden Kurkarten einen größeren Wirkungsbereich erhalten. Unter Regie des Wirtschaftsministeriums wird eine Tourismuskonzeption erarbeitet. In MV seien seit 1990 rund 1,7 Milliarden Euro investiert worden, davon rund 1,2 Milliarden Euro Fördermittel. Dennoch sei der Investitionsbedarf groß.

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