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Kind in einer Badewanne zur Welt gebracht : Totes Baby in Grevesmühlen

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In einer Grevesmühlener Wohnung wurde am Donnerstagabend ein totes Baby gefunden. Nach der Obduktion der Leiche des kleinen Jungen in der Rostocker Gerichtsmedizin leitete die Staatsanwaltschaft ein Verfahren ein.

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erstellt am 05.Apr.2013 | 07:22 Uhr

Schwerin/Grevesmühlen | In einer Grevesmühlener Wohnung wurde am Donnerstagabend ein totes Baby gefunden. Nach der Obduktion der Leiche des kleinen Jungen in der Rostocker Gerichtsmedizin leitete die Schweriner Staatsanwaltschaft gestern ein Todesermittlungsverfahren ein. "Noch gibt es keinen Anfangsverdacht für eine Straftat", sagte der Sprecher der Behörde, Oberstaatsanwalt Stefan Urbanek, gegenüber Redaktion. Neben den Ermittlungen sollen zusätzliche Untersuchungen in der Gerichtsmedizin Erkenntnisse über die näheren Todesumstände bringen.

Bei der Mutter handelt es sich um eine 27-jährige Frau, die bereits vernommen wurde. Ihren Angaben zufolge sei sie am Donnerstag von den Wehen überrascht worden. Sie habe das Kind alleine in einer Badewanne zur Welt gebracht. Dabei sei sie mehrfach bewusstlos geworden und habe die Kontrolle über den Geburtsvorgang verloren.

Schließlich konnte die Frau einen Notarzt rufen. Als der Mediziner in der Wohnung eintraf, soll der Säugling bereits nicht mehr gelebt haben, hieß es. Die Frau habe einen verwirrten Eindruck gemacht und ist in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Ihre Schilderungen decken sich bislang weitgehend mit den ersten Ergebnissen der Obduktion. Danach sei das Baby lebend auf die Welt gekommen und später gestorben.

Die alleinerziehende Mutter hat bereits drei Kinder. Zwei von ihnen sollen bei ihren Großeltern aufwachsen, hieß es.

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