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Traurige Gewissheit : Toter Schnabelwal als Tier aus Wohlenberger Wiek identifiziert

vom

Jetzt ist es sicher: Der Schnabelwal aus der Wohlenberger Wiek ist tot

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2015 | 20:29 Uhr

Der vor der Küste Schwedens angespülte Kadaver eines Schnabelwals ist eindeutig das Tier, das drei Wochen lang in der Wohlenberger Wiek schwamm. Schwedische Forscher haben Reste einer Narbe auf der rechten Körperhälfte entdeckt, die von einem Neunaugenbiss stammten, wie der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Harald Benke, am Mittwoch sagte.

Das Tier sei vermutlich verhungert, ergänzte der Kurator für Meeressäuger, Michael Dähne. Sein Magen sei leer gewesen. Normalerweise ernähren sich Schnabelwale von Tintenfischen, die sie in Tiefen bis 800 Metern jagen. Wissenschaftler der Universität Uppsala hatten den Kadaver seziert.

Die Narbe gab eindeutige Hinweise. Ein solches Merkmal wies auch der weibliche Sowerby-Zweizahnwal auf, der Ende September im Flachgewässer vor Mecklenburg-Vorpommern aufgetaucht war und sich dort drei Wochen lang aufgehalten hatte. Auch Geschlecht und Größe stimmten überein. Das Tier war am vergangenen Freitag tot an der schwedischen Küste bei Karlskrona angespült worden.

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