Staatsanwaltschaft ermittelt : Toter bei Teterow - War es ein Unfall?

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Foto: Stefan Tretropp

Ermittlungen deuten auf Eigenverschulden hin

svz.de von
15. Mai 2018, 20:30 Uhr

Zehn Tage nach dem Fund eines Toten bei Teterow (Landkreis Rostock) deutet vieles auf einen Unfall hin. Der genaue Ablauf des Vorfalls sei zwar noch nicht endgültig geklärt, teilte die Staatsanwaltschaft Rostock am Dienstag mit. Vieles deute jedoch darauf hin, dass sich der 33-Jährige am 4. Mai allein am Ehrenmahl in den Heidbergen aufgehalten habe, was ein Eigenverschulden wahrscheinlich mache.

Der aus Teterow stammende Mann war am 5. Mai mit schweren Kopfverletzungen von Wanderern gefunden worden. Nach bisherigen Untersuchungen wurde ein „nicht handelsüblicher Knallkörper“ in der Nähe des Körpers gezündet. Mit „nicht handelsüblich“ bezeichnen Ermittler etwa selbstgebastelte Böller.

Nach Veröffentlichung eines Fotos erhielt die Polizei eine „höhere zweistellige Zahl“ an Hinweisen. Ein Teil sei bereits abgearbeitet.

Bis Freitag sollten weitere Erkenntnisse vorliegen, sagte der Sprecher.

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