Unglücke : Tod im Wasser - Vier Menschen sterben bei Badeunfällen

Immer wieder kommt es an den Stränden in MV zu tödlichen Badeunfällen.

Immer wieder kommt es an den Stränden in MV zu tödlichen Badeunfällen.

Die Hitze lockte am Wochenende viele Menschen ins Wasser. Vier Männern wurde das im Norden zum Verhängnis: Sie starben in der Elbe und in der Ostsee.

svz.de von
28. August 2016, 21:00 Uhr

Vier Menschen sind am Wochenende im Norden bei Badeunfällen ums Leben gekommen. In Warnemünde ertrank ein 93-Jähriger. Augenzeugen des Unglücks zogen den Mann gegen 11 Uhr bewusstlos aus der Ostsee. Alle Versuche, ihn zu reanimieren, scheiterten.

In Dierhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) starb ein 72-Jähriger, als er am Freitagabend mit seiner Frau in der Ostsee schwamm. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, trieb der Mann aus Stralsund plötzlich bewegungslos im Wasser. Andere Schwimmer brachten ihn an den Strand. Ein Notarzt habe dort nur noch Tod des 72-Jährigen feststellen können. Woran der Mann starb, blieb am Wochenende zunächst unklar.

Auch im Nachbarland kam es zu tödlichen Badeunfällen. In Hamburg-Othmarschen wurde ein 19-Jähriger leblos aus der Elbe gezogen, er starb wenig später. Der Mann war am Freitagabend am Elbstrand ins Wasser gegangen und dann versunken, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte. Taucher der Feuerwehr suchten nach dem Mann. Ein Notarzt konnte den 19-Jährigen am Elbufer zunächst wiederbeleben. Der junge Mann kam in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später starb. Seine Leiche sollte obduziert werden, hieß es am Sonntag bei der Polizei.

Ein 84-Jähriger starb ebenfalls am Freitag bei einem Badeunfall in Sierksdorf (Kreis Ostholstein). Der Mann war zum Schwimmen in die Ostsee gegangen und plötzlich verschwunden, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Der 84-Jährige wurde leblos aus dem Wasser gezogen, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die genaue Todesursache war zunächst unklar.

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