Zwölf Apostel : Tiefer Frust über fehlenden Radweg

Franz Gievers fordert mit den Bürgern von Zwölf Apostel endlich den Bau eines Gehweges. Foto: Pohle
Franz Gievers fordert mit den Bürgern von Zwölf Apostel endlich den Bau eines Gehweges. Foto: Pohle

Die Kreisstraße zwischen Wittenburg und Gammelin hätte eher die Bezeichnung Notverbindung, denn Straße verdient. Nicht nur, dass sie völlig marode ist. In der Ortslage Zwölf Apostel wird ein Rad- und Gehweg vermisst.

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06. Juli 2012, 10:09 Uhr

Zwölf Apostel | Die Kreisstraße zwischen Wittenburg und Gammelin hätte eigentlich eher die Bezeichnung Notverbindung, denn Straße verdient. Nicht nur, dass sie völlig marode ist und in großen Teilen Autofahrer auch noch auf einen unbefestigten Sommerweg ausweichen müssen. In der Ortslage Zwölf Apostel wird zudem ein Rad- und Gehweg schmerzlich vermisst. Franz Gievers kämpft als quasi Sprecher der Bürger im Dorf schon viele Jahre darum. Inzwischen hat er ganze Ordner mit seinen Schreiben und den Antworten der Behörden gesammelt. Passiert ist nichts. Kann auch nicht aus Sicht des Kreises, weil schlicht das Geld fehlt. Ein Argument, das nicht nur Gievers auf die Palme bringt. "An der Autobahn hauen sie Millionen für eine Wildbrücke raus, und hier für die Menschen fehlen ein paar Tausend Euro, um so einen Radweg zu bekommen. Auch wenn es andere Töpfe sind, so stimmen hier die Maßstäbe einfach nicht mehr."

Dabei gab es sogar schon Zusagen für einen Bau, doch passiert ist nichts. Geblieben ist die Angst der Bürger, die sehr ungern an der Straße laufen und nicht nur ihre Kinder im Dorf "hintenrum" von Haus zu Haus schicken.

Neuester Stand ist, dass sich die SPD mit Margret Seemann um das Thema kümmern will. Die Erwartungen, das wirklich etwas passiert, halten sich in Zwölf Apostel dennoch in Grenzen. Denn die Entscheidung über die Arbeiten obliegt dem Landkreis. Und der weiß schon seit Jahren nicht, wo er zuerst mit der Straßensanierung anfangen soll. Bestes Beispiel ist die Straße zwischen Steegen und Warlitz, wo ebenfalls schon seit vielen Jahren gekämpft wird. Wenigstens die Steegener waren nun erfolgreich, im Oktober soll es losgehen mit der Sanierung.

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