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Mecklenburg-Vorpommern

20. November 2017 | 05:16 Uhr

„Sharing Economy“ : Teilen statt besitzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Modell der „Tausch-Gesellschaft“ wird beliebter – welche Formen gibt es?

svz.de von
erstellt am 29.Jan.2015 | 11:33 Uhr

Teilen ist in: Nach Autos, Taxis, Wohnungen und selbst Werkzeugen gilt das nun auch für Vierbeiner. Miethunde erobern als Geschäftsidee den deutschen Markt. Der Grundgedanke des aus den USA  kommenden Modells „Rent-a-dog“ ist einfach: Bello wird nicht gekauft, sondern für einen bestimmten Zeitraum gemietet. Das Modell, das in den USA und Großbritannien schon seit Jahren erfolgreich ist, ähnelt ein wenig dem Leasing: Der Vierbeiner bleibt wie beim Auto-Mietkauf auch Unternehmenseigentum. Dieser Service sei gerade bei älteren alleinstehenden Menschen beliebt. Die „Sharing Economy“ (zu dt.: Ökonomie des Tauschens) erlebt einen regelrechten Boom.

Moritz Nagel aus Rostock ist seit zwei Monaten auf der Internetplattform „Food- sharing.de“ angemeldet. Hier sieht er, wenn andere Nutzer ihre Lebensmittel anbieten. Er kann sie dann abholen und an soziale Einrichtungen weitergeben. „So werden weniger Nahrungsmittel weggeschmissen“, sagt er. So wie Lutz Turczynski in Alt-Meteln gibt es im Land immer mehr Initiativen, die sich zum gemeinsamen Ressourcen-Teilen verbinden. In Rostock gründete sich erst 2014 die Bürogemeinschaft projekt:raum MV. Hier werden Büroräume geteilt. Dadurch entstehen wertvolle Synergien“, so Gründungsmitglied Veronika Schubring.

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